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Merkel bezeichnet Jahrestag des Überfalls auf Sowjetunion als „Anlass für Scham“

© SNA / Igor Sarembo / Zur BilddatenbankBundeskanzlerin Merkel
Bundeskanzlerin Merkel - SNA, 1920, 19.06.2021
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Der Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die damalige Sowjetunion ist laut Bundeskanzlerin Angela Merkel ein „Anlass für Scham“.
„In Demut verneigen wir uns vor den wenigen heute noch lebenden Überlebenden dieses Angriffskriegs“, sagte die CDU-Politikerin in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. „Und wir sind zutiefst dankbar, dass so viele dieser Menschen uns die Hand zur Versöhnung gereicht haben. Dass sie dazu bereit waren, grenzt an ein Wunder, nach allem, was Deutsche ihnen angetan haben.“
Die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands 1990 sowie eine Entwicklung zivilgesellschaftlicher Verbindungen beider Länder sei vor allem dank der Politik des damaligen sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow möglich geworden.
„Umso mehr schmerzt uns, wie in jüngster Zeit zivilgesellschaftliches Engagement in Russland, aber auch in Belarus, eingeschränkt, ja unmöglich gemacht wird,“ unterstrich Merkel.
„Wenn friedliche Demonstranten und missliebige Oppositionelle weggesperrt werden, belastet das unsere Beziehungen schwer“, so die Politikerin weiter. Man brauche aber auch weiterhin den Dialog mit Russland.
Am Dienstag (22. Juni) jährt sich zum 80. Mal der Überfall Nazi-Deutschlands auf die damalige Sowjetunion.
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