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Studie belegt: Computerspiele helfen gegen psychische Erkrankungen

© AFP 2021 / Chandan KhannaComputerspiele helfen gegen psychische Erkrankungen
Computerspiele helfen gegen psychische Erkrankungen  - SNA, 1920, 19.06.2021
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Irische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Computerspiele bei der Bekämpfung einer Reihe von psychischen Erkrankungen hilfreich sind. Sie wirken sich gut auf Menschen mit Angststörungen und Depressionen aus und können sogar wirkungsvoller sein als konventionelle Behandlungsmethoden.
Als Grundlage für die vom Journal of Medical Internet Research (JMIR) Serious Games durchgeführte Untersuchung dienten bereits vorliegende Studien zum Einfluss virtueller Spiele auf die psychische Gesundheit von Menschen und ihre positive Auswirkung auf die Behandlung verschiedener Erkrankungen. Als Ergebnis klinischer Studien haben Experten herausgefunden, dass virtuelle Spiele die Symptome vieler Krankheiten lindern können. Um eine ausreichende Wirkung zu erzielen, genüge bereits eine halbe Stunde am Tag, heißt es.
Darüber hinaus haben Spiele – je nach Genre – unterschiedlichen Einfluss auf die Menschen. So können Shooter, Online-Spiele und Rollenspiele das Kommunikationsbedürfnis decken und die Sozialisation verbessern. Strategie- und Fitnessspiele fördern wiederum die kognitive Entwicklung und mildern Legasthenie.
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Gleichzeitig helfen so gut wie alle Spiele, die untersucht wurden, dabei, mit Gefühlen umzugehen, die Stimmung zu verbessern und ein Gefühl der Freude zu vermitteln. Dabei kommt es nicht auf das Niveau des Gamers an, sondern darauf, dass die Stimmung des Spielers durch das Visuelle, die Formenvielfalt und Farben im Spiel aufgehellt wird.
Die Wissenschaftler kamen daher zu dem Schluss, dass Spiele als Alternative zur medizinischen Hilfe eingesetzt werden könnten. Erstens seien sie günstiger als ein Arzttermin und zweitens würden Menschen, die sich einer Psychotherapie unterziehen, in der Gesellschaft viel negativer als Computerspielfans wahrgenommen, argumentieren die Autoren der Studie.
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