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Haben Sie Panikattacken? Hier die Checkliste mit 15 Symptomen

© CC0 / Pixabay / PrawnyEin Bildmotiv nach dem berühmten Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch
Ein Bildmotiv nach dem berühmten Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch - SNA, 1920, 18.06.2021
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Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schwindel, Atemnot, Zittern – das sind nur einige Beschwerden, die bei einer Panikattacke wie aus dem Nichts auftreten. Der 18. Juni ist der sogenannte Internationale Panik-Tag. Wir haben für Sie die Symptome gesammelt, die laut Ärzten Panikattacken begleiten können.
Panik tritt häufig wegen belastender Situationen auf und schränkt die betroffenen Menschen im Alltag stark ein. An Panikattacken leidende Personen begleitet oft intensive Angst vor realen oder imaginären Bedrohungen. Dieser Zustand und die empfundenen Gefühle versetzen den Körper in eine Stresssituation, in der die Betroffenen die Kontrolle über sich verlieren. Fast jeder Vierte (bis zu 22 Prozent) erleidet mindestens einmal im Leben eine Panikattacke, erklärt das österreichische Portal „Netdoktor“.
Die Panikstörung tritt familiär gehäuft auf. Die Ärzte vermuten, dass diese Erkrankung sowohl genetisch vererbt als auch durch bestimmte Lebensumstände hervorgerufen werden kann.

Symptome

Eine Panikattacke dauert zwischen einigen Minuten und mehreren Stunden. Laut Spezialisten wird sie von mindestens vier der folgenden Symptome, die gleichzeitig und plötzlich auftreten, begleitet:
Herzrasen
intensives, unangenehmes Wahrnehmen des Herzschlags
Zittern
Atemnot
Erstickungsgefühl
Gefühlsstörungen
Hitzewallungen
Kälteschauer
Schwitzen
Schmerzen oder Engegefühl in der Brust
Übelkeit und andere Magen-Darm-Beschwerden
Derealisation: das Gefühl, dass die Situation und die Umgebung nicht real sind
Depersonalisation: das Gefühl, nicht man selbst zu sein bzw. dass sich der Geist vom Körper trennt
Todesangst
Angst vor Kontrollverlust

Was tun?

Allgemeine Ratschläge zur Panikbewältigung kann man auf den Seiten der Deutschen Angst-Hilfe finden. Mehrere Entspannungs-Tipps gibt es auch auf dem österreichischen Portal „Netdoktor“.

Beeindruckende Zahlen

Angststörungen und affektive Störungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen: Jährlich leidet mindestens jeder sechste deutsche Erwachsene an einer Angststörung und mindestens jeder Zehnte an einer affektiven Störung, wie aus dem „Psychotherapie Report 2020“ der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung hervorgeht.
Angststörungen sind noch vor den Depressionen die häufigsten psychischen Erkrankungen überhaupt, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Allein in Europa leiden rund 60 Millionen Menschen daran. In Deutschland sind es ungefähr zwölf Millionen, Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Dabei wird rund die Hälfte aller Angststörungen nicht erkannt und deshalb nicht richtig behandelt, so die Experten.
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