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Neubauer zu Benzinpreisdebatte: „Parteien wollen die Menschen für dumm verkaufen“

© CC0 / IADE-Michoko / PixabayTankstelle (Symbolbild)
Tankstelle (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.06.2021
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In der Debatte über höhere Benzinpreise in Deutschland wirft Luisa Neubauer von der Klimaschutzbewegung Fridays for Future den politischen Parteien vor, soziale Ungerechtigkeit „jahrzehntelang befürwortet“ zu haben und nun ärmere Menschen „als Ausrede“ zu nutzen, um weniger Klimaschutz zu betreiben.
In der Debatte um Billigflüge und höhere Benzinpreise sei der Eindruck entstanden, als ob mehr Klimaschutz wegen sozialer Fragen nicht möglich wäre, sagte Neubauer der Deutschen Presse-Agentur. „Die Regierung muss anfangen, mit den Leuten Klartext darüber zu sprechen, vor welchen Herausforderungen wir stehen.“
Chefin der Linksfraktion im Bundestag, Amira Mohamed Ali - SNA, 1920, 01.06.2021
„Unerträgliche Arroganz“ – Linke kritisieren Benzinpreis-Ziele der Grünen
Mit der Ankündigung, ihre Partei wolle bis 2023 den Sprit um 16 Cent verteuern, hatte Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock Anfang Juni eine hitzige Debatte über höhere Benzinpreise ausgelöst.
Neubauer ist laut einem Sprecher seit längerem selbst Mitglied bei den Grünen. Zu den jüngsten politischen Attacken gegen die Partei erklärte sie nun: „Man könnte meinen, einige Parteien versuchen, ihre fehlenden Klimaschutzprogrammatiken durch Kritik an den Grünen zu verdecken.“
„Einige Parteien wollen anscheinend die Menschen für dumm verkaufen“, fügte Neubauer hinzu. Dabei sollte sich die Regierung eher darauf konzentrieren, die internationalen Klimaabkommen einzuhalten und einen „sozial gerechten Klimaschutz für alle zu gestalten“.
An diesem Freitag will Fridays for Future wieder auf die Straße gehen, um für die Einhaltung der Klimaziele einzutreten. Damit wollen die Aktivisten die wöchentlichen Streiks wieder aufnehmen, die während der Corona-Pandemie teils zum Erliegen gekommen waren.
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