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2020 erneut mehr Menschen auf der Flucht, Waldbrandgefahr stark angestiegen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 18.06.2021
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Amtsärzte für schnelleren Ausbau der Gesundheitsämter; 2020 erneut mehr Menschen auf der Flucht; Unwetter im Südwesten Frankreichs; Waldbrandgefahr stark angestiegen
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Amtsärzte für schnelleren Ausbau der Gesundheitsämter

Angesichts der Ausbreitung der hochinfektiösen Delta-Variante des Coronavirus fordern Amtsärzte einen schnelleren Ausbau der Gesundheitsämter. Anderthalb Jahre nach Beginn der Pandemie stocke es immer noch beim Personal. Das sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut einem Vorabbericht. Im Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst sei vereinbart, 1500 Stellen für medizinisches Fachpersonal bei den Gesundheitsämtern zu schaffen. Allerdings sei ein Großteil dieser Stellen noch nicht besetzt, so Teichert.

2020 erneut mehr Menschen auf der Flucht

Weltweit sind ungeachtet der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr so viele Menschen auf der Flucht gewesen wie nie zuvor. 82,4 Millionen wurden durch Konflikte, Verfolgung und Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk heute in Genf berichtete. Das waren doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Auch der Klimawandel treibe immer mehr Menschen in die Flucht, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr überleben können.

Unwetter im Südwesten Frankreichs

Heftige Gewitter sind in der Nacht über Teile Frankreichs gezogen. Hagel, Starkregen und Windböen richteten vor allem im Südwesten des Landes große Schäden an. Tausende Haushalte etwa in der Region Okzitanien waren ohne Strom, wie mehrere Medien berichteten. Die Regionalzeitung „La Depeche du Midi“ berichtete dort von zahlreichen gesperrten oder unbefahrbaren Straßen. Etliche Bäume seien wegen des heftigen Windes umgestürzt. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden.

Waldbrandgefahr stark angestiegen

Mit der ersten Hitzewelle des Jahres in Deutschland steigt die Gefahr von Waldbränden weiter an. Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes zeigte für das Wochenende einschließlich heute alarmierende rote bis dunkelrote Flecken. Der Index rase auf die höchste Waldbrandwarnstufe zu. Entspannung ist demnach erst am Wochenende mit zunehmender Gewitterwahrscheinlichkeit in Sicht. Eine großflächige Gewitterfront, die der aktuellen Hitzewelle ein Ende bereite, werde aber erst Anfang der Woche erwartet und berge auch Unwetterrisiken.
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