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Victoria’s Secret macht Schluss mit den sexy Unterwäsche-„Engeln“

© CC0 / soniafraez / Pixabay„Victoria's Secret“-Modeschau (Archiv)
„Victoria's Secret“-Modeschau (Archiv) - SNA, 1920, 17.06.2021
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Das Dessous-Label „Victoria's Secret“ hat am Donnerstag in den sozialen Netzwerken seine neuen Repräsentantinnen vorgestellt.
An der neuen Partnerschafts-Plattform werden demzufolge die Fußballspielerin Megan Rapinoe, die Freestyle-Akrobatin Eileen Gu, das Plus-Size-Model Paloma Elsesser, die Schauspielerin Priyanka Chopra Jonas, das Transgender-Model Valentina Sampaio, das Model und südsudanische Asylsuchende Adut Akech sowie die Fotografin Amanda de Cadenet teilnehmen. Es handle sich bei allen um Menschen, die „die Marke in der Vergangenheit nicht als ihre typische Zielgruppe“ gehabt habe, zitiert „The New York Times“ am Mittwoch Rapinoe.
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Die Repräsentantinnen werden nach Angaben des Blattes nicht nur in Werbekampagnen erscheinen, sondern auch die Marke beraten, etwa bei Produktangebot und Image.
„Als die Welt sich geändert hat, waren wir in unserer Reaktion darauf zu langsam“, sagte Martin Waters, „Victoria's Secret“-CEO und ehemaliger Leiter International Business beim Konzern, laut dem Bericht.
Die Marke war berühmt für ihre „Engel“, normschöne weibliche Models, die sie repräsentierten. Aus Waters' Sicht muss das Unternehmen nun damit aufhören, sich darauf zu richten, was Männer wollen, und sich stattdessen auf Frauen konzentrieren. Die „Engel“ sehe er jetzt als „kulturell nicht relevant“ an.
Die Marke, die zuvor als diskriminierend kritisiert wurde, will sich offenbar mit einem Feminismus-Anspruch neu erfinden. Die „New York Times“ fragt aber, ob Frauen dem Konzern das wirklich abkaufen würden.
„Ein Rebranding braucht viele Schritte, um sicherzustellen, dass man das Vertrauen der Kunden hat. Es geht nicht einfach um eine weichgespülte Inklusivität“, sagte Analytiker Erin Schmidt von „Coresight Research“ dem Blatt.
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„Victoria’s Secret“ wurde 1977 von Roy Raymond in San Francisco, Kalifornien, als ein Geschäft gegründet, wo vor allem Männer Reizwäsche für ihre Frauen kaufen konnten. Von 1982 bis zum Sommer dieses Jahres gehörte die Marke zum Einzelhandelskonzern Limited Brands.
Das Dessous-Haus erntete 2019 scharfe Kritik, als enge Verbindungen zwischen Les Wexner, dem Inhaber von L Brands, und Jeffrey Epstein, Investmentbanker und verurteiltem Sexualstraftäter, ans Licht kamen.
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