Erfolgreiche Managerinnen wollen Start-Ups von Frauen mit einem 100-Millionen-Euro-Fonds fördern

CC0 / StartupStockPhotos / Pixabay / Frauen in einem Start-Up (Symbolbild)
Frauen in einem Start-Up (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.06.2021
Rund 60 erfolgreiche Frauen aus Wirtschaft und Politik haben das Investorinnen-Netzwerk „Encourage Ventures“ gegründet, um Start-up-Gründerinnen den Weg zum Kapital freizugeben. Darüber informierten deutsche Medien am Donnerstag.
Frauen mit Erfahrung wollen Frauen mit Ideen unterstützen: Sollte mindestens eine Frau einem Gründerteam angehören, wären die Expertinnen des neuen Netzwerks bereit, solche Start-Ups „bis zum Börsengang zu begleiten“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur (DPA) die Mit-Initiatorin Ina Schlie, ehemalige SAP-Topmanagerin.
„Dabei ermutigen wir sie, die nächsten Schritte zu gehen, groß zu denken, und stehen ihnen während ihres gesamten Wegs mit Kapital, Know-how und Kontakten beratend zur Seite“, erklärte Schlie.
LVMH-CEO Bernard Arnault - SNA, 1920, 24.05.2021
Wechsel an der Spitze der Forbes-Liste
Gemeinsam mit Schlie sollen laut der „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) auch die Ex-Bundesjustiz- und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, Facebooks Europa-Chefin Angelika Gifford sowie die Chefin der Drogeriekette Douglas, Tina Müller, ihre Expertise und Erfahrung ins Projekt bringen. Es geht hier allerdings um mehr als nur Rat: Durch den Aufbau eines 100 bis 200 Millionen Euro schweren Investitionsfonds wollen die erfolgreichen Managerinnen Unternehmerinnen auch mit Tat helfen, berichtet DPA. Der Frauenanteil unter den Gründern liege in Deutschland bei nur 15,7 Prozent, weil es an der Finanzierung der Frauen fehle, so die SZ.
„Es gibt nicht genügend Gründerinnen, und das liegt auch daran, dass es nicht genügend Investorinnen gibt“, sagte Schlie gegenüber der SZ.
Bislang konnten nur 5,2 Prozent der Gründerinnen-Teams in Deutschland nach SZ-Angaben eine Million Euro oder mehr externes Kapital anlocken. Bei den Gründer-Teams sind es laut dem „Female Founders Monitor“ dagegen 27,8 Prozent.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала