Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Rechnungshof kritisiert Beschaffung von Corona-Schutzmasken, Mädchen nach Badeunfall gestorben

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 17.06.2021
Abonnieren
Großer Polizeieinsatz wegen Brandschutzprüfung in Rigaer 94; Rechnungshof kritisiert Beschaffung von Corona-Schutzmasken; Bundesregierung unterschätzt Insolvenz-Risiken durch Corona, sagt Ökonom; Mädchen nach Badeunfall im Rhein gestorben; Weinstein-Überstellung nach Los Angeles steht bevor; Wo die Luft am besten ist
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zu Donnerstag geschehen ist.

Großer Polizeieinsatz wegen Brandschutzprüfung in Rigaer 94

Wegen einer Brandschutzprüfung im teilbesetzten Haus „Rigaer 94“ in Berlin-Friedrichshain und des Widerstands der linksextremen Bewohner ist am Morgen ein großer Polizeieinsatz geplant. Bereits seit gestern gibt es rund um die Rigaer Straße Absperrungen und Kontrollen. Polizisten aus anderen Bundesländern unterstützen den Einsatz. Die Brandschutzprüfung ist nach Angaben eines Anwalts des Hausbesitzers heute für 8.00 Uhr angesetzt. Gestern hatten viele Vermummte Barrikaden errichtet, angezündet und die Polizei mit Steinwürfen angegriffen. 60 Polizisten wurden verletzt.

Rechnungshof kritisiert Beschaffung von Corona-Schutzmasken

Der Bundesrechnungshof hat die zentrale Beschaffung damals knapper Corona-Schutzmasken in der Frühphase der Pandemie durch das Bundesgesundheitsministerium kritisiert. Anzuerkennen sei, unter welch hohem Einsatz es im Frühjahr 2020 half, eine Notlage bei der Versorgung im Gesundheitswesen abzuwenden, heißt es in einem Prüfbericht. Gerügt wird darin aber das Fehlen einer systematischen Mengensteuerung. Die aus einer massiven Überbeschaffung resultierenden Lagerbestände und die aufgewendeten Haushaltsmittel und Personalkapazitäten seien nicht wirtschaftlich eingesetzt worden.

Bundesregierung unterschätzt Insolvenz-Risiken durch Corona, sagt Ökonom

Die Bundesregierung unterschätzt nach Ansicht des Berliner Ökonomen Marcel Fratzscher das Risiko von Firmenpleiten infolge der Corona-Krise. Die Frage sei nicht ob, sondern lediglich wann und wie stark ein Anstieg der Unternehmensinsolvenzen in den kommenden zwei Jahren sein werde, warnte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in einem Gespräch mit dem „Handelsblatt“. Die Hilfen und die Kreditgarantien durch den Staat könnten nicht ewig aufrechterhalten werden, so Fratzscher.
Geschlossener Friseursalon in Berlin - SNA, 1920, 22.02.2021
IAB erwartet mehr Insolvenzen und Firmenschließungen bei Lockdown-Verlängerung

Mädchen nach Badeunfall im Rhein gestorben

Ein aus dem Rhein geborgenes Mädchen ist nach Reanimationsversuchen im Krankenhaus gestorben. Feuerwehr und Polizei bestätigten den Tod der 17-Jährigen in der Nacht. Zwei weitere Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren wurden noch vermisst, nachdem auch sie bei Duisburg in den Rhein gestiegen waren. Die Suche nach ihnen wurde nach Angaben der Feuerwehr gegen 22 Uhr abgebrochen, da es keine Möglichkeit mehr gab, die beiden lebend zu retten.

Chinesische Astronauten starten zu neuer Raumstation

Drei chinesische Astronauten haben sich auf den Weg zu Chinas Raumstation gemacht, die sich noch im Bau befindet. Ein Raumschiff hob vom Raumfahrtbahnhof Jiuquan in der Wüste Gobi ab. Das chinesische Staatsfernsehen zeigte Livebilder vom Start. Die Reise zur neuen Raumstation „Tiangong“ ist die erste bemannte chinesische Raumfahrtmission seit fünf Jahren. Während ihres Aufenthalts im All sollen die Astronauten wichtige Funktionen des Kernmoduls testen und zudem wissenschaftliche Experimente durchführen.

Wo die Luft am besten ist

Das schwedische Umeå und Tampere in Finnland haben nach Angaben der EU-Umweltagentur EEA die sauberste Luft in Europa. Auch in Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira, in Estlands Hauptstadt Tallinn sowie im norwegischen Bergen ist die Feinstaubbelastung in den vergangenen beiden Jahren besonders gering gewesen. Das geht aus einer neuen Luftqualitäts-Rangliste mit Daten aus mehr als 320 europäischen Städten hervor, die die in Kopenhagen ansässige EU-Behörde veröffentlichte. Die Schlusslichter der Auflistung finden sich überwiegend in Polen und im Norden Italiens.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала