Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Erdogan: Unsere Position zu S-400 bleibt unverändert – Biden weiß Bescheid

© SNA / Pamil SitdikovDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archivfoto)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archivfoto)  - SNA, 1920, 17.06.2021
Abonnieren
Nach Angaben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ist dem US-Präsidenten Joe Biden bekannt, dass Ankaras Position zum S-400-Raketensystem unverändert bleibt.
„Ich habe Biden gesagt: Erwarten Sie nicht, dass die Türkei neue Schritte in Bezug auf F-35 oder S-400 unternimmt. Weil wir unseren Teil bei F-35 bereits geleistet haben. Wir haben Sie nach dem Patriot-Luftverteidigungssystem gefragt, aber Sie haben es uns nicht gegeben. Im Gegenteil, Sie haben sogar die weggenommen, die in unseren Stützpunkten stationiert waren. Was könnten wir tun? Wir haben dieses Problem selbst gelöst“, sagte Erdogan am Donnerstag in Baku (Aserbaidschan) gegenüber Reportern.
Der US-Präsident möchte die Türkei besuchen, bestätigte Erdogan. Ankara wolle mit seinem US-Verbündeten dabei ausführlicher das Thema der Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie erörtern. „In den künftigen Verhandlungsprozess werden die Chefs des Außen- und Verteidigungsministeriums sowie der Rüstungsindustrie eingebunden“, so der türkische Staatschef.
Ankara sei zudem angesichts des bevorstehenden Rückzugs der USA und der Nato aus Afghanistan bereit, dort „viel mehr Verantwortung zu übernehmen“.
Türkischer Außenminister Mevlüt Cavusoglu - SNA, 1920, 31.05.2021
Çavuşoğlu versichert: Türkei wird Luftabwehrsystem S-400 trotz US-Sanktionsdrohung nicht aufgeben

Kauf von russischen S-400

Die Auslieferung der modernsten russischen S-400-Luftverteidigungssysteme, die zu einer Krise in den Beziehungen zwischen der Türkei und den USA führte, begann Mitte Juli 2019.
Washington forderte, den Deal zu torpedieren und im Gegenzug amerikanische Patriot-Systeme zu kaufen, und drohte Ankara, den Verkauf der modernsten F-35-Jäger an die Türkei zu verzögern oder sogar abzubrechen sowie Sanktionen gemäß CAATSA zu verhängen. Ankara weigerte sich, Zugeständnisse zu machen, und setzte die Verhandlungen über eine zusätzliche Charge von S-400 fort.
Türkei werde das Luftabwehrsystem S-400 trotz US-Sanktionsdrohung nicht aufgeben, versicherte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu Ende Mai.
Das Flugabwehrsystem S-500 zählt zur neuen Generation der Boden-Luft-Systeme. Bei einem Aktionsradius von rund 600 Kilometern kann die Anlage zeitgleich bis zu zehn ballistische Zielobjekte, die sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu sieben Kilometern pro Sekunde fortbewegen, orten und bekämpfen. Das russische Militär erwartet die Einführung seiner ersten S-500-Systeme schon in diesem Jahr. Der Zulauf serienmäßiger Muster soll laut dem Verteidigungsministerium 2025 beginnen.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала