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Brennende Barrikaden in Berlin: Polizei-Räumpanzer vor „Rigaer 94″

© REUTERS / MICHELE TANTUSSIPolizeieinsatz bei "Rigaer 94"
Polizeieinsatz bei Rigaer 94 - SNA, 1920, 17.06.2021
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Am Mittwochmorgen ist der Streit um das besetzte Haus „Rigaer 94″ in Berlin-Friedrichshain eskaliert: Die Polizei musste sogar mit einem Wasserwerfer und einem Räumpanzer anrücken.
Die Einsatzkräfte mussten am Mittwochvormittag einen Wasserwerfer sowie Räumtechnik in der Rigaer Straße einsetzen, um brennende Barrikaden wegzuräumen, die Unterstützer des Hauses errichtet hatten.
Die Beamten wurden nach eigenen Angaben beim Einsatz sogar angegriffen – vor allem mit Steinwürfen von den Dächern.
Screenshot des Tweets von Monika Herrmann - SNA, 1920, 05.06.2021
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Nach ersten Schätzungen der Polizei griffen etwa 200 Vermummte die Einsatzkräfte an. 60 Beamte wurden laut Polizei verletzt.
Wie DPA berichtet, kontrollierte die Polizei am Nachmittag die umliegenden Dächer, um sicherzugehen, dass von dort keine gelagerten Steine herabfallen.
In dem besetzten Haus soll am Donnerstagmorgen ab 08.00 Uhr eine Brandschutzprüfung beginnen. Die Bewohner aus der linksradikalen Szene hatten Widerstand dagegen angekündigt.
Aus diesem Grund verhängte die Polizei von Mittwochnachmittag bis Freitagabend eine Sperrzone mit einem Demonstrationsverbot um das Haus. Zugang zum abgesperrten Bereich haben nur Anwohner.
Am Mittwoch stand laut DPA noch eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts über eine Beschwerde der Hausbewohner gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts aus. Das Verwaltungsgericht hatte am Dienstag entschieden, die Brandschutzprüfung sei zulässig und nicht zu beanstanden.
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