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US-Bedenken zu Militärmanöver: Putin stellt klar – Übungen nur auf Russlands Territorium

© REUTERS / POOLRusslands Präsident Wladimir Putin bei der Pressekonferenz in Genf nach seinem Treffen mit Joe Biden
Russlands Präsident Wladimir Putin bei der Pressekonferenz in Genf nach seinem Treffen mit Joe Biden - SNA, 1920, 16.06.2021
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach seinem Treffen mit Joe Biden in Genf betont, sein Land führe ausschließlich auf dem eigenen Territorium Militärübungen durch, wobei keine Ausrüstungen an die amerikanischen Grenzen „geschleppt“ würden.
„Wir führen Übungen auf unserem Territorium durch, genauso wie das die Vereinigten Staaten auf ihrem Territorium tun. Aber wir führen keine Übungen durch, bei denen wir unsere Ausrüstung und unsere Truppen an die Staatsgrenzen der Vereinigten Staaten von Amerika ‚schleppen‘. Leider tun dies die amerikanischen Partner gerade jetzt. Daher sollten die Bedenken nicht auf amerikanischer Seite liegen, sondern auf russischer Seite“, kommentierte Putin die Situation am Dienstag auf einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit US-Präsident Joe Biden.
Bei dem heutigen Treffen hätten die Staatschefs zudem „die roten Linien“ nicht besprechen können, so Putin.
„Im Allgemeinen verstehen wir, wovon unsere amerikanischen Partner sprechen, sie verstehen, wovon wir sprechen, wenn wir über ‚die roten Linien‘ sprechen, aber ich muss Ihnen ehrlich sagen, wir haben es natürlich nicht geschafft, so weit und detailliert Akzente zu setzen und etwas zu teilen“, sagte Putin.
Dieses Verständnis über „rote Linien“ entstehe, so der Kremlchef, im Zuge von Verhandlungsprozessen in Schlüsselbereichen der Interaktion. Sich gegenseitig zu erschrecken, sei sinnlos. „Wenn sich Menschen zu Verhandlungen treffen, um die Beziehungen zu verbessern, wird dies nie getan, sonst besteht keine Notwendigkeit, sich zu treffen“, sagte Putin abschließend.
Der Gipfel mit Putin am Mittwoch war das erste Treffen der Präsidenten seit Bidens Amtsantritt Anfang des Jahres. Biden war bereits am Dienstag eingetroffen und hatte in Genf übernachtet. Putin kam erst kurz vor dem Start des Treffens am Mittag an. Das Duo erörterte bei dem Treffen eine Reihe von Themen, darunter die bilateralen Beziehungen, Rüstungskontrolle, strategische Sicherheit und die Corona-Pandemie.
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