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13 Fakten über Meeresschildkröten

CC BY-SA 2.5 / Wikimedia / Manuel Heinrich Emha / Frisch geschlüpfte Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas)
Frisch geschlüpfte Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas) - SNA, 1920, 16.06.2021
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Sie haben Dinosaurier überlebt, Seebeben und andere Naturkatastrophen überstanden, sowohl Entstehen als auch Untergang von Inseln miterlebt – am 16. Juni wird der Internationale Tag der Meeresschildkröten begangen. SNA hat in diesem Zusammenhang einige interessante Fakten über diese uralten Bewohner unseres Planeten aufgelistet.
Warum fällt der Internationale Tag der Meeresschildkröten eigentlich auf den 16. Juni? Die Sache ist die, dass an diesem Tag im Jahr 1909 der US-amerikanische Zoologe und Naturschützer Dr. Archie Fairly Carr geboren wurde. Er unterrichtete Ökologie an der University of Florida (US-Bundesstaat Florida) und galt als einer der führenden Spezialisten für Meeresschildkröten. Mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten setzte er sich für den Schutz dieser Tiere ein und machte auf die Bedrohung der Seeschildkröten aufmerksam.
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Hier sind ein paar Fakten über die uralten Bewohner unseres Planeten, die selbst die Dinos überlebt haben:
1.
Meeresschildkröten stammen von Land- oder Süßwasserschildkröten ab. Ins Wasser sind sie in der frühen Kreidezeit – also vor etwa 110 Millionen Jahren - gegangen, wie die Wissenschaftler heute annehmen.
2.
Von den rund 350 Schildkrötenarten auf der Erde leben nur sieben Arten im Meer.
3.
Als Reptilien sind die Meeresschildkröten Lungenatmer, deswegen müssen sie ab und zu auftauchen, um die CO2-haltige Luft gegen frische auszutauschen. Wie oft sie nach frischer Luft schnappen müssen hängt von deren Tätigkeit ab – alle fünf bis 40 Minuten bei Aktivität, alle vier bis sieben Stunden schlafend.
4.
Im Wasser erreichen die Meeresschildkröten eine Spitzengeschwindigkeit von über zehn Stundenkilometern.
5.
Meeresschildkröten sind häufig nicht standorttreu. Diese Tiere können jährlich tausende Kilometer zurücklegen. Dabei orientieren sie sich mittels des Magnetfeldes der Erde.
6.
Nach der Paarung suchen die Weibchen zielstrebig ihren Geburtsstrand auf und legen dort ihre weichschaligen Eier ab. Dabei graben sie eine Grube, die ungefähr 30 bis 50 Zentimeter tief sein kann. Nach der Eiablage macht sich die Meeresschildkröte auf den Weg zurück ins Meer.
7.
Bei der Eiablage tränen die Augen der Weibchen häufig. Doch dieser Vorgang, der wie Weinen aussieht, hat laut dem Portal „Fotoreiseberichte“ nichts mit Schmerz oder Trauer zu tun. Sie scheiden überschüssiges Salz aus, das sie im Meer aufgenommen haben.
8.
Ein Gelege umfasst in der Regel über 100 Eier, so die Welt-Naturstiftung (World Wide Fund For Nature, WWF). Die frisch geschlüpften Schildkrötenjungen wiegen etwa 20 Gramm.
9.
Von den geschlüpften Jungtieren wird durchschnittlich nur eines von 1000 das fortpflanzungsfähige Alter von 20 bis 30 Jahren erreichen.
10.
Die Sonne brütet die Eier aus. Die Temperatur entscheidet über das Geschlecht der Jungtiere. Über 29,9 °C entwickeln sich Weibchen, bei niedrigeren Temperaturen Männchen.
11.
Die Meeresschildkröten können ihren relativ großen Kopf sowie ihre Flossen bei Gefahr nicht einziehen.
12.
Eine der bekanntesten Arten der Meeresschildkröten ist die Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas). Ihre Länge kann bis 200 Zentimeter und ihr Gewicht bis 500 Kilogramm erreichen.
13.
Die Schildkröte wird durchschnittlich 40 bis 50 Jahre. Es sind aber auch Fälle bekannt, wo diese Tiere mehr als 100 Jahre alt wurden.
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