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Personalabbau bei Swiss: Weniger Kündigungen als geplant

© REUTERS / Arnd WiegmannNationale Fluggesellschaft der Schweiz
Nationale Fluggesellschaft der Schweiz - SNA, 1920, 15.06.2021
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Lufthansa-Tochter Swiss verabschiedet sich von 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das gab das Unternehmen am Dienstag in einer Erklärung bekannt. Die nationale Fluggesellschaft der Schweiz geriet in der Pandemie unter Druck. Doch der Verlust ist immer noch geringer als ursprünglich geplant.
Am Dienstagmorgen gab das Schweizer Tochter-Unternehmen der Lufthansa in einer Erklärung bekannt, dass es 550 Personen kündigen werde. Die Swiss begründet diesen Personalabbau mit dem Nachfrageeinbruch während der Corona-Pandemie.
Ursprünglich sollten 780 Angestellte eine Kündigung oder Änderungskündigung erhalten, schreibt die Schweizer Nachrichtenagentur SDA-Keystone. Insgesamt rechnet die Swiss mit dem Verlust von 1700 Stellen im Jahr 2021. Zwei Drittel dieses Verlustes sollen jedoch freiwillig oder durch „natürliche Fluktuation“ entstehen. Betroffen von dem Abbau soll auch die Flotte der Lufthansa-Tochter sein. Etwa fünfzehn Prozent der bestehenden Maschinen werden zurückgezogen – fünf Langstrecken- und zehn Kurzstreckenflugzeuge.
„Bei der Kurz- und Mittelstreckenflotte wird die Anzahl der durch Helvetic operierenden Flugzeuge im Vergleich zu denjenigen der Swiss überproportional reduziert“, schreibt die Swiss in ihrer Erklärung.
Schweiz. Archivfoto - SNA, 1920, 09.04.2021
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Gewerkschaften kritisieren

Die Gewerkschaft des Bodenpersonals SEV-GATA kritisiert laut SDA diese spontane Entscheidung heftig: Sie fühle sich umgangen. Die Swiss habe ihnen nicht die nötige Zeit gegeben, „Vorschläge zu unterbreiten, wie die Kündigungen vermieden oder deren Zahl beschränkt sowie ihre Folgen gemildert werden können“.
Möglicherweise wird die Gewerkschaft des Bodenpersonals gegen die Rücksichtslosigkeit klagen. Auch der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) forderte Betroffene auf, ihre Kündigungen anzufechten.
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