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Merkel: In Quantenforschung „hart bei der Arbeit bleiben“, denn der „Rest der Welt schläft nicht“

CC BY 2.0 / HOLGER MUENCH / IBM Research / IBM-Ingenieure in Ehningen, Deutschland, der 28. Mai 2021
IBM-Ingenieure in Ehningen, Deutschland, der 28. Mai 2021  - SNA, 1920, 15.06.2021
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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag verstärkte Anstrengungen gefordert, um Deutschlands Platz in der Weltspitze der Quantentechnologie zu verteidigen.
In ihrer Rede anlässlich der Einweihung des ersten kommerziell nutzbaren Quantencomputers in Deutschland und Europa, die bei IBM in Ehningen stattfand, betonte die CDU-Politikerin, dass Deutschland in der Forschung zu Quantentechnologien zur Weltspitze gehöre. Der Text der Ansprache erschien auf der offiziellen Webseite der Kanzlerin.
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Aus Merkels Sicht ist es nicht verwunderlich, dass der Quantencomputer – „dieses Wunderwerk der Technologie“ – in Baden-Württemberg beheimatet sei. Das Bundesland gehöre schon seit Jahren zu den innovationsstärksten Regionen Europas.
„Bereits seit Beginn der Industrialisierung – seit den ersten Dampfmaschinen und Eisenbahnen – scheint sich das Rad des Fortschritts im Südwesten unseres Landes oft ein wenig schneller zu drehen als anderswo.“
Es handele sich um eine Zukunftstechnologie, mit der etwa medizintechnische Durchbrüche erreicht oder Logistik und Materialforschung revolutioniert werden können, weil durch die Schnelligkeit der Computer sehr komplexe Berechnungen möglich würden.
Deutschland wolle in der Forschung zu Quantentechnologien Weltspitze bleiben, betonte die Kanzlerin und wies darauf hin, dass insbesondere die USA und China hohe Summen in Grundlagenforschung und Anwendungsfelder investieren.
„Wir sind also bereits inmitten eines intensiven Wettbewerbs. Da möchte Deutschland ein wichtiges Wörtchen mitreden.“
Die Bundesregierung will laut Merkel die Investitionen in Quantentechnologien bis 2025 um zusätzliche zwei Milliarden Euro steigern.
„Wir müssen in all den Bereichen, die ich eben genannt habe, wirklich hart bei der Arbeit bleiben, eben weil der Rest der Welt nicht schläft.“
Codierung (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.06.2021
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Der Rechner „IBM Quantum System One“ in Ehningen ist laut der Nachrichtenagentur Reuters der erste, den der US-Konzern IBM außerhalb der USA zur Verfügung stellt, und hat eine Leistung von 27 so genannten Qubits.
Der Computer wird in den kommenden Jahren von der Fraunhofer-Forschungsgemeinschaft verwaltet. Fraunhofer-Präsident Reimund Neugebauer sagte Reuters zufolge, dass man Rechnerleistungen an Forschungseinrichtungen sowie Firmen in allen Größen vermieten wolle.
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