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Klimaaktivisten verklagen Norwegen wegen Ölbohrungen in Arktis

Arktischer Ozean - SNA, 1920, 15.06.2021
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Sechs junge Klimaaktivisten haben gemeinsam mit zwei großen Umweltorganisationen beim Europäischen Gericht für Menschenrechte (ECHR) Klage gegen Norwegen wegen der Erdölförderung in der Arktis eingereicht. Das geht aus einer Pressemitteilung auf der Greenpeace-Webseite hervor.

Die Umweltschützer vertreten die Ansicht, dass „Norwegen die Hauptmenschenrechte verletzt“, indem es „auf dem Höhepunkt der Klimakrise“ Bohrungen an neuen Erdölvorkommen erlaubt.

Die Erklärung erfolgte, nachdem das Ölunternehmen Equinor, dessen Hauptaktienpaket der Regierung gehört, am Dienstag angekündigt hatte, Investitionen in erneuerbare Energieträger beschleunigen und die Ölförderung in den nächsten fünf Jahren weiter steigern zu wollen.
Die norwegische Regierung hatte im Jahr 2016 Erkundungsarbeiten und die Gewinnung von Erdöl und Erdgas in unberührten Gebieten der Barentssee in der Arktis genehmigt. Die sechs Aktivisten sowie die Organisationen Greenpeace Nordic und Young Friends oft the Earth Norway hoffen auf einen Beschluss des Europäischen Gerichts für Menschenrechte, wonach „die Erdöl-Ausbreitung Norwegens“ als Verstoß gegen die Menschenrechte eingestuft wird.
Norwegen, der größte Öl- und Gasproduzent in Westeuropa, fördert rund vier Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag. Wie in der vorigen Woche angekündigt wurde, will das Land seine Ölpolitik fortsetzen.
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