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Merkel unterstützt ausdrücklich Zwei-Prozent-Ziel der Nato

© REUTERS / ANNEGRET HILSEBundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel - SNA, 1920, 14.06.2021
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Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel kann die Nato ihre Verteidigungsfunktion nur dann vollziehen, wenn alle Mietgliedstaaten ihren Beitrag leisten. Dazu gehört das Zwei-Prozent-Ziel.
„Die Nato kann als wichtiges und einzigartiges Bündnis nur funktionieren, wenn wir uns auf unsere gemeinsamen Werte besinnen und jeder seinen Beitrag leistet – dazu gehört natürlich auch das Zwei-Prozent-Ziel“, sagte Merkel am Montag nach dem Nato-Gipfel in Brüssel. Berlin kann dies ihr zufolge „in Richtung 2030“ erreichen.
Angesichts der veränderten Sicherheitslage in der Welt befürworte die Kanzlerin das neue Strategiekonzept der Nato, das nächstes Jahr in Spanien verabschiedet werden soll. Mit der veränderten Sicherheitslage sei unter anderem Einschätzung der Nato durch Russland als Gegner gemeint. Das Nato-Konzept 2030 werde allerdings für mehr politische Gespräche stehen, so Merkel abschließend.

Rekordausgaben für die Nato

Die Nato-Länder hatten sich 2014 bei ihrem Gipfel in Wales darauf verständigt, bis 2024 das Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen.
Anfang Februar hatte Deutschland erneut seine Verteidigungsausgaben innerhalb des Nato-Bündnisses erhöht. So soll die Bundesregierung für 2021 einen Betrag von 53,03 Milliarden Euro an die Brüsseler Bündniszentrale überwiesen haben. Dies entspricht einem Plus von 1,64 Milliarden Euro (3,2 Prozent) im Vergleich zu 2020. 2014 waren es noch 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Der frühere US-Präsident Donald Trump hatte Berlin zuvor wegen seines vergleichsweise niedrigen Anteils der Ausgaben am Staatsetat oft attackiert.
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