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„Die Gewalt in Wien ist nicht aus nichts entstanden“ – Ersteller der Islamkarte im Interview

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Jüngst ist die österreichische „Islam-Landkarte“ ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Den Hintergrund bilden Vereinnahmungen der Karte durch Rechtsextreme. Doch den Machern der Karte ging es nicht um eine politische Positionierung. Im Gespräch mit SNA erklärt der Religionspädagoge Ednan Aslan ihren Zweck.
Unter Leitung des Religionspädagogen Ednan Aslan ist seit 2012 eine „Islam-Landkarte“ entstanden, die islamische Vereine und Moscheen in Österreich abbilden und auch ihre Ausrichtung sichtbar machen soll. Doch erst im Jahr 2021 geriet eine aktualisierte Fassung dieser Karte in die Kritik, nachdem die österreichische Integrationsministerin Susanne Raab diese in einer Konferenz im Rahmen des „Dokumentationszentrums politischer Islam“ verwendet hatte.
In der Folge instrumentalisierten Rechtsextreme die Karte für ihre Zwecke und stellten unter anderem Warnschilder vor Moscheen auf. Dem Religionspädagogen schlug eine Welle der Kritik entgegen, nicht nur von Islamverbänden, sondern auch von den österreichischen Grünen.
„Kritik an dem Projekt hat es immer gegeben“, kommentiert Aslan die jüngsten Entwicklungen im Gespräch mit SNA. Sein Projekt wird dadurch jedenfalls nicht ins Wanken gebracht: Er will die Vielfalt der muslimischen Einrichtungen zeigen, die keineswegs alle pauschal dem islamistischen Rand zugeordnet werden, aber er will auch, dass die radikalen Strömungen in muslimischen Gemeinden an Kraft verlieren. „Mein Ziel ist, dass die Muslime sich von diesen Gewaltströmungen distanzieren und eine Sprache entwickeln“, so Aslan.
Interview mit Ednan Aslan
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