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Kretschmann nennt Angriffe auf Baerbock „schäbig“ – und gleichzeitig positives Zeichen

CC BY-SA 4.0 / Boris Pasek / Wikimedia Commons (cropped)Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann (Archivbild)
Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann (Archivbild) - SNA, 1920, 13.06.2021
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Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Angriffe auf Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kritisiert. Diese zeugen aber laut Kretschmann von Angst vor dem Erfolg seiner Partei.
„Wir treten nicht mehr mit dem Anspruch an, nur ein ökologisches oder gesellschaftliches Korrektiv zu sein. Wir treten an, um Deutschland zu führen und der Politik die Richtung vorzugeben“, sagte der Grünen-Politiker am Sonntag in einer aufgezeichneten Grußbotschaft an die Delegierten eines digitalen Bundesparteitages.
Da die Grünen diese Rolle nun beanspruchen, hätten Union und SPD sie zum Hauptgegner erklärt. „Deshalb greifen die auch gerade zu allen Mitteln – egal ob redlich oder nicht“, so Kretschmann.
Kretschmann erinnerte an die große mediale Aufmerksamkeit, die in den letzten Wochen Baerbock galt. „Da werden Ungenauigkeiten im Lebenslauf von Annalena aufgebauscht, Versäumnisse bei der Meldung von Einkünften als Bundesvorsitzende zur Staatsaffäre erklärt und die Zahl der Änderungsanträge bei unserem Parteitag in die Nähe eines Misstrauensvotums gerückt.“
Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) - SNA, 1920, 12.06.2021
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Außerdem werde in den sozialen Medien „mit einem gefährlichen Gemisch aus Fakten und Unwahrheiten Stimmung gemacht“.
Zwar seien manche von diesen Angriffen „schäbig“, doch das „Empörungs-Spektakel“ sei ein positives Zeichen.
„Es macht einigen Leuten große Angst, dass wir Grüne uns neu aufgestellt haben und damit erfolgreich sind.“
Die Grünen hatten die Parteivorsitzende Annalena Baerbock am Samstag mit rund 98,5 Prozent als Kanzlerkandidatin bestätigt. Mit derselben Abstimmung bekräftigten 678 von 688 Online-Delegierten die Rolle von Baerbock und Co-Parteichef Robert Habeck als Wahlkampf-Spitzenduo.
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