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„Transparente“ Studie in China: G7 verlangen neue Untersuchung zu Corona-Ursprung

© REUTERS / Ben Stansalbritischer Premierminister Boris Johnson
britischer Premierminister Boris Johnson  - SNA, 1920, 13.06.2021
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Die G7-Staaten haben bei dem Gipfel im britischen Cornwall die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu aufgerufen, dem Ursprung der Corona-Pandemie gründlich nachzugehen. Das folgt aus einer Abschlusserklärung zum Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs. Zudem fordern sie eine „transparente“ und „von Experten geleitete“ Studie in China.
Zuvor hatte US-Präsident Joe Biden den US-Geheimdiensten angeordnet, den Ursprung von Covid-19 zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ein Laborunfall möglicherweise in der chinesischen Stadt Wuhan zu der weltweiten Corona-Pandemie führte.
Ein Team internationaler Experten, das im März im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation WHO die Labor-Theorie des Ursprungs des Coronavirus in China übergeprüft hatte, bezeichnete sie als „extrem unwahrscheinlich“. Es sei vielmehr „wahrscheinlich bis sehr wahrscheinlich“, dass das Virus Sars-CoV-2 von einer Fledermaus über ein Zwischenwirt-Tier auf den Menschen übergegangen sei.
Variante des Virusausbruchs - SNA, 1920, 25.05.2021
Corona-Ursprung in Wuhan? USA fordern weitere Untersuchung
Zahlreiche Staaten äußerten dennoch ihre Besorgnis darüber, dass dem internationalen Expertenteam bei seiner Untersuchung in China der Zugang zu Daten verwehrt worden sei.

USA fordern weitere Untersuchung

Zuvor hatte die US-Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen US-Geheimdienstbericht geschrieben, dass drei Mitarbeiter des Instituts für Virologie in Wuhan im November 2019 so schwer erkrankt seien, dass sie im Krankenhaus haben behandelt werden müssen. Die Mitarbeiter hätten Covid-19-ähnliche Symptome gezeigt, so die Zeitung „The Wall Street Journal“. Dies könnte die Theorie stärken, laut der das Virus in dem Institut in Wuhan versehentlich freigesetzt wurde.
US-Regierungskreise bestätigten lediglich, dass US-Geheimdienste entsprechende Vermutungen untersuchten. Sie wiesen aber darauf hin, dass es nach wie vor keine Beweise dafür gebe, dass der Erreger aus einem Labor stammt. China wies den Bericht als falsch zurück. Regierungssprecher Zhao Lijian betonte, am Wuhaner Virusforschungsinstitut habe es vor dem 30. Dezember 2019 keinen Infektionsfall gegeben.
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