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Pulitzer-Preis für Berichterstattung über Corona und Proteste nach Tod von George Floyd

© AFP 2021 / KEREM YUCELBlack Lives Matter Bewegung
Black Lives Matter Bewegung  - SNA, 1920, 12.06.2021
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Die „New York Times“ und andere US-Medien sind für ihre Berichterstattung über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und die Proteste gegen Rassismus und Polizei-Brutalität nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd mit Pulitzer-Preisen geehrt worden.
Den Preis in der Königskategorie „Dienst an der Öffentlichkeit“ gewann die „New York Times“ für ihre „mutige, vorausschauende und umfassende“ Berichterstattung über die Pandemie, wie die Organisatoren am Freitag in New York mitteilten.
Für Corona-Berichterstattung wurde zudem unter anderem auch der Journalist Ed Yong vom Magazin „The Atlantic“ und der Fotograf Emilio Morenatti von der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) geehrt, der eine Serie von Bildern über die Auswirkungen der Pandemie auf ältere Menschen in Spanien gemacht hatte.

Journalistische Beiträge über Tod von George Floyd

Für journalistische Beiträge rund um den Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Mai 2020 und die anschließenden Proteste wurden unter anderem die Mitarbeiter der dortigen Lokalzeitung „Star Tribune“ sowie die Fotografen der AP ausgezeichnet.
Zudem bekam die damals 17 Jahre alte Darnella Frazier, die die Tötung von Floyd mit ihrem Handy filmte, ins Internet stellte und dem Vorfall damit erst breite Beachtung verschaffte, eine besondere Erwähnung. Sie habe mutig gehandelt und die „entscheidende Rolle von Bürgern beim Streben von Journalisten nach Wahrheit und Gerechtigkeit“ unterstrichen, hieß es von den Organisatoren.
Die Pulitzer-Preise werden in diesem Jahr bereits zum 105. Mal verliehen. Die Preisträger bestimmt eine Jury, die an der New Yorker Columbia-Universität angesiedelt ist. Ihre Ehrungen sollen die Gewinner im Herbst persönlich dort in Empfang nehmen können.
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