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Drogenhandel und Geldwäsche: Ehefrau von Drogenboss „El Chapo“ bekennt sich schuldig

© REUTERS / Brendan McDermidDie Ehefrau des mexikanischen Drogenhändlers „El Chapo“, Emma Coronel Aispuro (Archivbild)
Die Ehefrau des mexikanischen Drogenhändlers „El Chapo“, Emma Coronel Aispuro (Archivbild) - SNA, 1920, 11.06.2021
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Die ehemalige Schönheitskönigin und Ehefrau des mexikanischen Drogenhändlers „El Chapo“ Emma Coronel Aispuro hat sich vor einem US-Bundesgericht in Washington schuldig bekannt, ihrem Mann bei der Führung des kriminellen Kartells „Sinaloa“ geholfen zu haben. Dies meldete die Nachrichtenagentur AP am Freitag.
Im Rahmen einer Verständigung bekannte sich Coronel Aispuro demnach bei einer Gerichtsanhörung am Donnerstag (Ortszeit) in drei Anklagepunkten schuldig. Die Vergehen umfassen unter anderem die wissentliche und vorsätzliche Verschwörung zum Vertrieb von Heroin, Kokain, Marihuana und Methamphetamin im Laufe von mehreren Jahren. Außerdem gestand die Frau des Drogenbarons, eine Geldwäsche-Verschwörung begangen und sich an Transaktionen mit einem ausländischen Drogenhändler beteiligt zu haben.
Laut dem Staatsanwalt Anthony Nardozzi soll die 31-Jährige geholfen haben, mehr als 450.000 Kilogramm Kokain, 90.000 Kilogramm Heroin, 45.000 Kilogramm Methamphetamin und etwa 90.000 Kilogramm Marihuana einzuführen. Der Rechtsanwalt Jeffrey Lichtman behauptete, die Teilnahme seiner Mandantin sei „minimal“ gewesen. Zudem schilderte Nardozzi, Coronel Aispuro habe nach der Verhaftung ihres Mannes als Vermittlerin gedient, um Kartellmitgliedern Nachrichten zukommen zu lassen.
Coronel Aispuro war im Februar am Dulles International Airport im US-Bundesstaat Virginia festgenommen worden und ist seitdem in Haft. Ihr Mann, Joaquin „El Chapo“ Guzman, der 2017 in die USA ausgeliefert und 2019 zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Kartell geleitet, das für den Schmuggel von Kokain und anderen Drogen in die Vereinigten Staaten verantwortlich war.
Ein Beamter der spanischen Polizei  - SNA, 1920, 28.05.2021
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Das Urteil gegen Coronel Aispuro soll im September verkündet werden. Laut Litchman hofft sie, dass ihre Strafe weniger als die vom Gesetz vorgesehene Mindeststrafe von zehn Jahren Haft umfassen wird.
Aus ihrer Ehe mit Guzman gingen Zwillingstöchter hervor. Coronel Aispuro besitzt sowohl die mexikanische als auch die US-Staatsbürgerschaft.
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