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Uber-Rivale aus China beantragt Börsengang in USA

© AFP 2021 / STRDas Logo des chinesischen Fahrdienst-Vermittlers Didi Chuxing
Das Logo des chinesischen Fahrdienst-Vermittlers Didi Chuxing  - SNA, 1920, 11.06.2021
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Der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing hat Unterlagen für den Börsengang in den USA veröffentlicht. Einen entsprechenden Antrag hat die Firma bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht.
Demnach geht es um die Notierung entweder bei der New York Stock Exchange (NYSE) oder bei der elektronischen Börse Nasdaq – genauer hat sich das Unternehmen offenbar noch nicht entschieden. Unter dem Tickerkürzel „DIDI“ sollen die Aktien gelistet werden.
Die Zeitung „The Wall Street Journal“ vermutete, dass die Firma im Juli an der Börse notiert werden soll. Die Gesamtbewertung des chinesischen Ridesharing-Riesen könne nach Einschätzungen der mit der Angelegenheit vertrauten Quellen mehr als 70 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 57,5 Milliarden Euro) erreichen, hieß es. Damit könnte es sich hier um einen der größten Tech-Börsengänge des Jahres handeln.
In seinem Heimatmarkt hatte Didi seinen Rivalen Uber erfolgreich verdrängen können, nachdem das US-Unternehmen 2016 nach einem heftigen Preiskampf seine Niederlassung in China im Gegenzug für eine Beteiligung an Didi abgegeben hatte. Derzeit hält Uber jetzt 12,8 Prozent an Didi.
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Der chinesische Fahrdienstvermittler wird von Unternehmen wie dem japanischen Technologieinvestor SoftBank, dem chinesischen Online-Händler Alibaba und dem chinesischen Spiele- und Technologieriesen Tencent finanziert. Didi bietet unter anderem Fahrten mit Taxis sowie Mitfahrdienste an und ist auch im Busverkehr und Fahrradverleih tätig.
Die Webplattform des Fahrdienstleisters mit 15 Millionen Fahrer pro Jahr wird nach eigenen Angaben in 15 Ländern betrieben und betreut jährlich 493 Millionen Nutzer.
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