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Ukraine verweigert Einreise von mit „Sputnik V“ geimpften Ausländern

© SNA / Stringer / Zur BilddatenbankUkrainische Grenze (Symbolbild)
Ukrainische Grenze (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.06.2021
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Die Impfung mit dem russischen Vakzin „Sputnik V“ verleiht kein Recht auf eine Einreise in die Ukraine, da das Serum nicht auf der WHO-Liste steht. Dies gab am Donnerstag der Pressedienst des staatlichen Grenzdienstes des Landes bekannt.
„In den letzten zwei Tagen werden an Kontrollpunkten an der staatlichen Grenze der Ukraine Fälle beobachtet, wo Ausländer versuchen, mit Dokumenten, die die Immunisierung mit dem Vakzin ,Sputnik V‘ belegen, einzureisen“, verlautet es aus der offiziellen Mitteilung.
„Wir betonen, dass dieses Dokument kein Recht auf die Einreise in die Ukraine verleiht, weil dieser Impfstoff nicht auf der WHO-Liste steht.“
Für die Einreise in die Ukraine benötigt man demnach neben der obligatorischen Covid-19-Versicherung auch einen negativen Covid-19- (PCR) beziehungsweise Express-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, oder ein Dokument auf Englisch, das den Erhalt einer vollständigen Corona-Impfung mit einem auf der WHO-Liste stehenden Vakzin bestätigt.
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Derzeit sind laut der ukrainischen Behörde folgende Präparate erlaubt: BNT162b2/COMIRNATY Tozinameran (INN) aus der Produktion von Pfizer/Biontech; AZD1222 von Astrazeneca/Oxford; Covishield (ChAdOx1_nCoV-19) vom Serum Institute of India Oxford; Ad26.COV2.S von Janssen; mRNA-1273 von Moderna; die Impfstoffe Sinopharm/BIBP und Sinovac.
Im Februar hatte die Ukraine die Registrierung der russischen Corona-Vakzine verboten. Eine entsprechende Anordnung wurde vom Premierminister des Landes, Denys Schmyhal, unterzeichnet.
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Der russische Corona-Impfstoff „Sputnik V“ belegt nach der Zahl der Genehmigungen staatlicher Regulatoren den zweiten Platz in der Welt. In 67 Ländern ist die Nutzung des russischen Serums erlaubt.
Zuvor hatte die medizinische Fachzeitschrift „The Lancet“ „Sputnik V“ eine Effektivität von 91,6 Prozent bescheinigt.
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