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Macron will Militäreinsatz im Sahel neu ausrichten

© AP Photo / Jerome DelayFranzösische Soldaten, Teilnehmer an der "Operation Barkhane" gegen die Terroristen. Militärstützpunkt Gao, Mali, 9. Juni 2021
Französische Soldaten, Teilnehmer an der Operation Barkhane gegen die Terroristen. Militärstützpunkt Gao, Mali, 9. Juni 2021 - SNA, 1920, 10.06.2021
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Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat eine grundsätzliche Reorganisation der französischen Militärpräsenz in der Sahelzone und ein Ende der gegen die Terroristen gerichteten „Operation Barkhane“ angekündigt. Es komme auf eine „tiefgreifende Umgestaltung“ an, erklärte Macron am Donnerstag in Paris.
„Viele Soldaten sind gefallen“, wird Macron von der AFP zitiert. Künftig solle auf den Kampf gegen den Terror auch mit Partnern aus Europa und auf eine Kooperation mit anderen Streitkräften gesetzt werden, forderte der Präsident.
Frankreich hatte zuletzt seine gemeinsamen militärischen Einsätze mit Mali zeitweise ausgesetzt und so den Druck auf den Krisenstaat verstärkt. Paris strebe nach Garantien für den politischen Übergang nach dem jüngsten Putsch in dem westafrikanischen Land. Macron machte klar, dass die Zusicherungen aus Mali nicht ausreichten, um die gemeinsamen Einsätze mit Mali jetzt schon wieder aufzunehmen.

Macron droht mit Truppenabzug

Macron stellte eine starke Reduzierung des französischen Kontingents in Aussicht, ohne aber eine Zahl zu nennen. Er hatte bereits mit dem Rückzug seiner Truppen gedroht, falls Mali nach dem Putsch in einen radikalen Islamismus abdriften sollte. Im Kampf gegen islamistische Terrorgruppen im Sahel sind im Rahmen der „Barkhane“-Operation bis zu 5100 Soldaten der einstigen Kolonialmacht mobilisiert.
Französische Soldaten der Anti-Terror-Operation „Barkhane in Mali (Archivbild) - SNA, 1920, 04.06.2021
Nach Putsch in Mali: Frankreich setzt gemeinsame Militäroperationen aus

Einsatz der Bundeswehr

Deutschland ist mit rund 450 Militärs an einer Trainingsmission in Mali aktiv. Vom 1. Juni an sollte das Kontingent auf bis zu 600 Angehörige erweitert werden. Die Bundeswehr ist in Mali auch an einem UN-Stabilisierungseinsatz beteiligt.
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