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 - SNA, 1920
Afghanistan
Aktuelle Nachrichten aus Afghanistan

Luftwaffe fliegt erste Bundeswehr-Soldaten aus Afghanistan über Georgien aus

© AFP 2021 / PATRICIA DE MELO MOREIRATransportflugzeug der deutschen Luftwaffe A400M (Archivbild)
Transportflugzeug der deutschen Luftwaffe A400M (Archivbild)   - SNA, 1920, 10.06.2021
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In der georgischen Hauptstadt Tiflis ist nach Angaben der DPA ein temporärer Lufttransportstützpunkt aufgebaut worden, über den der Rückzug der Bundeswehr-Soldaten aus Afghanistan erfolgt. Am Donnerstag startete ein Transportflugzeug vom Typ A400M zum ersten Mal vom deutschen Stützpunkt in Masar und brachte deutsche Soldaten nach Tiflis.
Der Lufttransportstützpunkt soll als Drehscheibe dienen, um Soldaten der Nato-Mission „Resolute Support“ zurück in die Heimat zu bringen. Die Luftwaffe verspricht sich Flexibilität durch die Nähe des temporären Lufttransportstützpunktes in Tiflis zum Einsatzgebiet in Afghanistan.
Allerdings gab die Bundewehr nicht bekannt, wie viele Soldaten genau aus Afghanistan ausgeflogen wurden.

Abzug aus Afghanistan

Im April hatte die Nato beschlossen, den seit fast 20 Jahren andauernden Einsatz am Hindukusch spätestens zum 11. September zu beenden. Damit begann auch für die Bundeswehr die Materialrückverlegung.
Der Abzug der US-Truppen aus Afghanistan schreitet nach Angaben von Verteidigungsminister Lloyd Austin zügig voran und sollte bis Anfang September abgeschlossen sein. Er könne nun berichten, dass der Rückzug planmäßig verläuft, tatsächlich sogar etwas schneller als erwartet.
Mitte April hatte US-Präsident Joe Biden angekündigt, dass die amerikanischen Truppen spätestens bis zum 11. September abziehen würden. Damit endet auch der Nato-Einsatz in Afghanistan. Die Biden-Regierung argumentiert, Ziel des Einsatzes sei gewesen, der vom Terrornetz Al-Kaida in Afghanistan ausgehenden Gefahr ein Ende zu bereiten.
Antonow An-124 (Archivbild) - SNA, 1920, 19.05.2021
Afghanistan
Sowjet-Riese fliegt Bundeswehr aus Afghanistan zurück nach Deutschland
Die USA und ihre Nato-Verbündeten hatten im Jahr 2001 eine Militäroperation in Afghanistan gestartet. Diese verlief im Rahmen der Kampagne „Enduring Freedom“, die als Antwort auf den Terroranschlag vom 11. September 2001 gedacht war.
2014 hatten Afghanistan sowie die USA und die Nato Sicherheitsabkommen unterzeichnet, die den Verbündeten eine begrenzte Militärpräsenz auf dem Staatsgebiet Afghanistans ermöglichen. Am 1. Januar 2015 wurde die Militäroperation durch den Nato-geführten Einsatz „Resolute Support Mission“ ersetzt.
Im Jahr 2020 hatten die USA und die Taliban-Bewegung erstmals seit mehr als 18 Jahren ein Abkommen unterzeichnet, das den Abzug der fremden Truppen im Mai dieses Jahres vorsieht. In Afghanistan halten sich knapp 10.000 Soldaten der Nato und der Partnerländer der Allianz auf, darunter 2500 Soldaten aus den USA und rund 1100 Soldaten aus Deutschland. Ihre Hauptaufgabe sei gewesen, die afghanischen Sicherheitskräfte auszubilden.
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