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Herkunft der Corona-Krise: EU für weitere Nachforschungen

© CC0 / pedro_wroclaw / PixabayMädchen in einer Gesichtsmaske (Symbolbild)
Mädchen in einer Gesichtsmaske (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.06.2021
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Die Staats-und Regierungschefs der EU haben inmitten der Kritik an der ersten Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation für zusätzliche Bemühungen plädiert, den Ursprung des Coronavirus zu klären.
Die Staats-und Regierungschefs der EU haben inmitten der Kritik an der ersten Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation für zusätzliche Bemühungen plädiert, den Ursprung des Coronavirus zu klären.
„Die Welt hat das Recht, genau zu erfahren, was passiert ist, um die Lehren daraus ziehen zu können“, sagte EU-Ratspräsident Charles Michel am Donnerstag in einer Pressekonferenz zum Gipfeltreffen der G7-Staaten im englischen Cornwall.
Die EU werde alle Anstrengungen unterstützen, um Transparenz zu schaffen und die Wahrheit herauszufinden. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ergänzte, die Ermittler brauchten vollständigen Zugang zu allem, was notwendig sei, um die Quelle dieser Pandemie wirklich zu finden.
Im März dieses Jahres hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ergebnisse der Arbeit einer internationalen Expertengruppe veröffentlicht, die Wuhan mit dem Ziel besucht hatte, der Entstehungsquelle von Sars-CoV-2 nachzugehen. Doch in den Vereinigten Staaten wurden die Ergebnisse dieser Arbeit in Zweifel gezogen.
So hat US-Präsident Joe Biden den Aufklärungsdienst damit beauftragt, binnen 90 Tagen den Ursprung des Coronavirus zu ermitteln.
Institut für Virologie Wuhan - SNA, 1920, 24.05.2021
WSJ: Forscher aus Viruslabor in Wuhan hatten Corona-ähnliche Symptome noch vor bestätigtem Ausbruch
Mit neuen Untersuchungen amerikanischer Geheimdienste zum Ursprung der Corona-Pandemie hatte zuletzt die US-Regierung den Zorn Chinas auf sich gezogen. Das Außenministerium in Peking warf den USA daraufhin vor, vom eigenen Versagen bei der Bekämpfung der Pandemie ablenken zu wollen.
Die Aufklärungsbemühungen sollen nun auch bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten eine Rolle spielen. Es beginnt an diesem Freitag. Zu der G7-Gruppe gehören neben Deutschland die USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich und Italien. Die EU ist als Institution vertreten. China ist nicht mit dabei.
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