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Anfang 2030er-Jahre: ESA wird zweiten Venus-Orbiter ins All schicken

© AP Photo / NASA/JPL-Caltech vía APDie Venus
Die Venus - SNA, 1920, 10.06.2021
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Europa schickt einen zweiten Venus-Orbiter zum Nachbarplaneten der Erde. Dieser soll ein ganzheitliches Bild des Planeten liefern und die Frage beantworten helfen, warum sich die Venus so toxisch und heiß entwickelt hat – und ob ein solches Schicksal auch der Erde blüht.
Am 05. November 2005 startete der erste europäische Venus-Orbiter „Venus Express“ auf einer Sojus-Rakete zu unserem Nachbarplaneten. Am 11. April 2006 erreichte er sein Zielorbit und sammelte über acht Jahre lang Daten.
Am Donnerstag hat die europäische Weltraumorganisation (ESA) die zweite Orbiter-Mission namens „Envision“ zur Venus bestätigt. Dieser soll eine ganzheitliche Ansicht des Planeten liefern, die vom Kern bis zur oberen Atmosphäre reicht und Anfang der 30er-Jahre auf einer Ariane-Rakete starten.
„Vor uns liegt eine ganz neue Ära der Venus-Erkundung“, sagt Günther Hasinger, ESA-Wissenschaftsdirektor. „Der Planet ist unser nächster Nachbar im Sonnensystem und unterscheidet sich doch erheblich von der Erde. Gemeinsam mit den neu angekündigten Venus-Missionen der NASA steht nun ein extrem umfangreiches wissenschaftliches Programm rund um den mysteriösen Planeten an, das uns auch im nächsten Jahrzehnt noch einige Zeit beschäftigen wird.“
Venus (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.03.2021
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Ziel des Orbiters ist die Beantwortung der Frage, warum sich die Nachbarn Erde und Venus so unterschiedlich entwickelt haben. Denn die Venus ist extrem heiß und verfügt über eine toxische Atmosphäre mit sehr hohem Schwefelsäure-Anteil. Auch mit Fragen zur Vergangenheit des Planeten wird sich der Orbiter beschäftigen, darunter der Frage, ob es dort früher Ozeane und Leben gegeben hat. Daraus könnten auch Rückschlüsse auf die Zukunft der im Klimawandel befindlichen Erde geschlossen werden.
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