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„Brasilianer kamen aus dem Dschungel“: Argentiniens Präsident löst Shitstorm aus

© REUTERS / AGUSTIN MARCARIANArgentiniens Präsident Alberto Fernández (l.) trifft Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez
Argentiniens Präsident Alberto Fernández (l.) trifft Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez - SNA, 1920, 10.06.2021
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Mit seiner Äußerung, die Brasilianer seien aus dem Dschungel gekommen, hat Argentiniens Präsident Alberto Fernández eine Welle kritischer Kommentare in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Der Staatschef musste sich für den verbalen Patzer entschuldigen.
„Die Mexikaner stammen von den Indianern ab, die Brasilianer kamen aus dem Dschungel, aber wir Argentinier kamen mit Schiffen. Und es waren Schiffe, die aus Europa kamen“, sagte Fernández bei einem Treffen am Mittwoch mit dem spanischen Regierungschef, Pedro Sánchez.
Mit dieser Aussage wollte der argentinische Präsident laut Reuters eigentlich die Beziehungen seines Landes zu Europa betonen – mit Blick auf die vielen Migranten aus Europa. Dabei benutzte er offenbar ein Zitat aus einem Lied seines Lieblingsmusikers Lito Nebbia – und erntete reichlich Kritik auf Twitter und Youtube.
Indigene des Volkes Yanomami im Amazonas-Regenwald im Brasilianischen BUndesstaat Roraima (Archivbild) - SNA, 1920, 26.05.2021
Brasilien: Illegaler Goldabbau zerstört zunehmend Regenwald im Indigenen-Gebiet
Der brasilianische Präsident, Jair Bolsonaro, veröffentlichte kurz darauf ein Foto, das ihn mit indigenem Federschmuck inmitten einer Gruppe Einheimischer zeigt und mit dem Wort „Dschungel“ betitelt ist.
Bolsonaros Sohn Eduardo kritisierte Fernández’ Äußerung als rassistisch und bezeichnete Argentinien – mit Blick auf die seit 2018 kriselnde Wirtschaft des Nachbarlandes – als ein „sinkendes Schiff“.
Andere Kommentatoren machten ihrer Besorgnis oder Wut Luft, so dass sich Fernández öffentlich entschuldigen musste. Er habe niemanden beleidigen wollen, schrieb der argentinische Präsident auf Twitter. „Wer sich beleidigt fühlt, den bitte ich um Entschuldigung“.
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