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Städteranking: Wien ist größter „Corona-Verlierer“

© Burgtheater Wien / Katarina ŠošićBurgtheater Wien Haupteingang
Burgtheater Wien Haupteingang - SNA, 1920, 09.06.2021
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Die Corona-Pandemie hat Manches durcheinandergebracht, auch das Ranking der Städte mit höchster Lebensqualität. Dieses Jahr ist nicht die österreichische Hauptstadt zum Sieger gekürt worden, sondern eine Metropole an der Tasmanischen See.
Seit 2018 war Wien der unangefochtene Sieger im Ranking der Städte mit der höchsten Lebensqualität: eine Rangliste, die die „Economist Intelligence Unit“ (EIU) jährlich erstellt. Dieses Jahr hat überraschend Auckland das Rennen gemacht, die Hafenstadt im Norden Neuseelands.
Es ist dabei keineswegs so, als wäre Auckland wirklich die ideale Stadt zum Leben. Was die Metropole bestimmt, sind horrende Immobilienpreise und der allgegenwärtige Verkehrskollaps. Befeuert wurden die Beliebtheitswerte dieser Stadt nicht von hoher Lebensqualität, sondern vom harten Lockdown, den die Regierung in Neuseeland verhängt hatte. Die harten Maßnahmen im Kampf gegen Corona hätten es den Städten in Neuseeland möglich gemacht, zügig zum normalen Leben zurückzukehren und „einen Lifestyle fast wie im präpandemischen Leben zu genießen“, schreibt EIU.
Impfpass (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.06.2021
Gestempelte Impfpässe im Austria Center Wien von Mitarbeitern entwendet

Europa steigt ab

Das diesjährige Ranking von EIU ist das erste seit 2019. Das für 2020 fiel pandemiebedingt aus. Die österreichische Hauptstadt hat im Vergleich zu bisherigen Positionen deutlich abgenommen und ist dieses Jahr auf Platz 12 gelandet. Die EIU erkennt darin einen allgemeinen Trend: „Die Covid-19-Pandemie hat der Lebensqualität weltweit viel abverlangt. Städte rund um die Welt sind heute weniger lebenswert, als sie es vor der Pandemie waren, und wir sehen, dass insbesondere Europa hart getroffen wurde.“
Den Grund dafür sehen die Ranking-Autoren unter anderem in der schleppend verlaufenden Impfkampagne. Die EU-Länder einschließlich Österreichs hätten folglich Lockdowns verhängen müssen, die härter waren, als ursprünglich erhofft. Dies sei Gift für die Lebensqualität vieler Städte in puncto Freizeit und Kultur gewesen, schreibt EIU.
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