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Putin schließt Nato-Beitritt der Ukraine nicht aus

© SNA / POOL / Zur BilddatenbankPutin beim Petersburger Wirtschaftsforum, 04. Juni 2021
Putin beim Petersburger Wirtschaftsforum, 04. Juni 2021 - SNA, 1920, 09.06.2021
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Garantien dafür, dass die Ukraine der Nordatlantischen Allianz nicht beitreten wird, gibt es nach Ansicht von Russlands Präsident Wladimir Putin nicht. Er lehne die Position jener ab, die die Möglichkeit eines Nato-Beitritts Kiews nicht ernst nehmen, sagte der Staatschef in einem vom TV-Sender Rossija 24 am Mittwoch ausgestrahlten Interview.

Apropos Nato-Beitritt der Ukraine: Ich weiß Bescheid, ich sehe Kommentare unserer Beobachter, ich kenne die Reaktion unserer Medien und unserer Politiker. Alle bespötteln so (den ukrainischen Präsidenten Wladimir) Selenski und sagen, das alles sei nur Plapperei, aus der nichts werde“, sagte der Präsident.

Westen ignoriert Russlands Besorgnisse

Aber er sei einer anderen Meinung. Seinerzeit habe niemand die Osterweiterung der Nato mit Russland abgesprochen. „Der Westen setzte sich über alle Besorgnisse Russlands schlicht hinweg.“
Putin zufolge ist es durchaus vorstellbar, dass Nato-Beitrittspläne der Ukraine auf der Agenda stünden. In jedem Fall habe bislang niemand „Nein“ gesagt.
Bei seinen früheren Verhandlungen mit damaligen führenden Repräsentanten der USA zu diesem Thema habe er mehrmals gehört, die Nato sei eine transparente Organisation. „Die zweite These lautete, dass jedes Volk und jeder Staat selber wählen dürfe, wie die eigene Sicherheit zu gewährleisten sei. Das wurde mir mehrmals gesagt“, fuhr der Präsident fort.
Außenminister der Ukaine und Deutschlands, Dmitri Kuleba (l.) und Heiko Maas. Berlin, 9. Juni 2021 - SNA, 1920, 09.06.2021
Trotz Absage: Ukraine besteht weiter auf deutschen Waffenlieferungen

50 Prozent der Ukrainer gegen Nato-Beitritt ihres Landes

„Den jüngsten Veröffentlichungen zufolge lehnen mindestens 50 Prozent der Bürger der Ukraine einen Nato-Beitritt ab. Das sind kluge Menschen. Ich sage das ohne jegliche Ironie, nicht deshalb, weil die anderen dumm sind, sondern weil sie nicht in die Schusslinie geraten und zu Kanonenfutter werden wollen.“

Er glaube, dass diese 50 Prozent sich als Teil „unserer gemeinsamen Zivilisation empfinden und verhindern wollen, dass der eine Teil dieser Zivilisation dem anderen gegenüberstehen und dabei nach fremder Pfeife tanzen würde“, betonte der russische Präsident.
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