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Eisbrecher-Besatzung rettet verlorenen Samojeden-Hund aus driftendem Arktis-Eis – Video

Samojede (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.06.2021
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Die Besatzung des Eisbrechers „Alexander Sannikow“ war während ihres Einsatzes in der Arktis darauf vorbereitet, einen Weißbären oder Polarfuchs zu treffen. Die Matrosen haben aber kaum damit gerechnet, im endlosen Eis auf einen Haushund zu stoßen.
Es ist eine Rettungsgeschichte mit gutem Ende, die für die flauschige weiße Hündin Aika aber auch anders hätte ausgehen können.
Wie Swetlana Tschereschnewa, die Besitzerin des einjährigem Samojeden-Weibchens erzählte, wurde die Hündin seit dem 21. Mai vermisst, als sie durch die offene Tür ihres Hauses gelaufen war. Die Familie lebt in einem Küstendorf.
Ende Mai beginnt am Obbusen der Eisgang. Wäre Aika auf der Eisscholle geblieben, hätte sie keine Chance gehabt, ans Ufer zurückzukehren und zu überleben. Als die Matrosen sie vier Meilen von ihrem Zuhause entfernt bemerkten, war das Tier bereits sehr schwach.
Die Besatzungsmitglieder des Eisbrechers starteten eine echt spezielle Rettungsaktion. Trotz einer durch Eissplitter beschädigten Pfote sieht man, wie Aika mit dem Schwanz wedelt, als sich das Schiff ihrer arktischen Eisplatte nähert.
„Wir haben die Paradeleiter ausgefahren, über die der Hund von selbst an Bord kletterte“, erzählte Jewgeni Nagibin, Navigationsassistent des Kapitäns. „Später haben wir über Mobilfunk Kontakt zu den Einheimischen aufgenommen, den Hundebesitzer gefunden, und ein paar Stunden später war das Tier wieder sicher im Dorf.“
Aikas Besitzerin bestätigte später, dass ihr Hund gut zuhause angekommen sei.
„Aber nach all diesen Abenteuern entfernt sie sich nicht mehr weit von uns und geht nicht gern nach draußen“, sagte Tschereschnewa.
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