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Sinnbild geht schief: Biden „seit 50 Jahren“ in Vorbereitung auf erste Auslandsreise – Sprecherin

© SNA / Stringer / Zur BilddatenbankUS-Präsident Joe Biden
US-Präsident Joe Biden  - SNA, 1920, 09.06.2021
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Joe Biden reist diese Woche erstmalig als US-Präsident zu einem Arbeitsbesuch nach Europa. Auf seinem Programm stehen wichtige Treffen, unter anderem mit dem russischen Amtskollegen Putin. Darauf bereitet sich der amerikanische Präsident laut seiner Sprecherin seit fünf Jahrzehnten vor.
Es sollte natürlich ein bildhafter Ausdruck werden, aber über die Trefflichkeit des Bildes lässt sich streiten. Auf die Frage, wie lange schon Joe Biden sich auf seine erste Auslandsreise als US-Präsident vorbereite, sagte Jen Psaki, Sprecherin des Weißen Hauses: „Ich würde sagen, er ist schon seit 50 Jahren in Vorbereitung“. Bidens gesamte politische Karriere sei gleichsam die Vorbereitung auf die kommenden Treffen. Biden agiere seit langem auf der Weltbühne. „Er kennt einige dieser Staats- und Regierungschefs seit Jahrzehnten, einschließlich Präsident Putin …“
Gemeint war also, dass Präsident Biden sich bei den Treffen mit seinen Kollegen und Kolleginnen in Europa auf seine jahrzehntelange Erfahrung in der Weltpolitik verlassen könne. Doch statt des erwünschten Effekts hat das Sinnbild von Psaki seichten Spott hervorgerufen.
„Meine Frau braucht auch so lange“, scherzte ein Twitter-Nutzer.
Ein anderes Tweet: „Ist er die ganze Zeit nur damit beschäftigt? Das erklärt die Ineffizienz.“
Auf seiner ersten Auslandsreise als US-Präsident spricht Joe Biden zunächst am 10. Juni mit dem britischen Premierminister Boris Johnson im Vorfeld des G7-Gipfels in Cornwall. Danach reist er nach Brüssel zum Nato-Treffen und dem ersten EU-US-Gipfel seit 2014. Schließlich trifft sich Biden am 16. Juni mit seinem russischen Amtskollegen Putin in Genf.
Der US-Präsident hatte Wladimir Putin noch im April vorgeschlagen, ein bilaterales Treffen in Europa abzuhalten, um Problemfelder zu erörtern. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte allerdings, Moskau habe keine allzu großen Erwartungen an das Treffen. Man wolle jedoch immer noch „pragmatische und gegenseitig nutzbringende Beziehungen“ zum Westen.
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