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NGOs fordern G7 zur Freigabe der Impfstoff-Patente auf

© CC0 / Claudio_Scott / PixabayDokumente (Symbolbild)
Dokumente (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.06.2021
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Vor dem G7-Gipfel in Großbritannien haben regierungsunabhängige Organisationen die reichen Industrieländer aufgefordert, im Kampf gegen die Pandemie die Patente für Impfstoffe freizugeben. Auch müsse Technologie in ärmere Länder transferiert werden, um dort eine Produktion aufzubauen, berichtet die Deutschen Presse-Agentur (DPA).
„Spenden können marginal helfen, aber die Entwicklungsländer brauchen die Rechte, das Know-how und die Technologie zur eigenen, regionalen Herstellung der Impfstoffe“, sagte Jörn Kalinski von „Oxfam International“ am Dienstag der DPA vor dem Gipfel im britischen Carbis Bay.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 aus den Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien und Japan veranstalten von Donnerstag bis Sonntag ein Treffen in dem Touristenort in Cornwall. Eines der zentralen Themen ist der Kampf gegen Covid-19. „Oxfam“ und die anderen in der „People's Vaccine Alliance“ zusammengeschlossenen Organisationen haben davor gewarnt, dass ohne eine deutliche Ausweitung der Impfungen in Entwicklungsländern das Virus weiter mutieren und heutige Impfstoffe unwirksam machen könnte.
Scharfe Kritik wurde gegenüber Berlin und G7-Gastgeber London laut, die einen Vorstoß von US-Präsident Joe Biden und Ländern wie Indien und Südafrika zur Aufhebung der Impfpatente blockieren.
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