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Nachtnews: Harris weist Migranten ab, fremdenfeindliche Attacke in Kanada, Japans Olympia-Pläne

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 08.06.2021
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Polizei durchsucht Objekte wegen Clankriminalität; Kamala Harris appelliert an Migranten, nicht an die US-Grenze zu kommen; Mann überfährt gezielt Muslime in Kanada; Japan hält weitere Olympia-Verschiebung für schwierig; Ölpreise sinken wieder.
SNA präsentiert ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Nordrhein-Westfalen: Polizeirazzia gegen Clankriminalität

Seit dem frühen Dienstagmorgen durchsucht die Polizei im Zusammenhang mit Clankriminalität verschiedene Objekte wie Häuser, Wohnungen, Büros und Geschäfte in Düsseldorf und anderen Teilen von Nordrhein-Westfalen.
Die Maßnahmen dienen dazu, Vermögensvorteile, die durch Straftaten erlangt wurden, zu beschlagnahmen sowie Haftbefehle zu vollstrecken.
Einsatz der deutschen Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.06.2021
Landesweiter Einsatz gegen Clankriminalität: Haftbefehle und Durchsuchungen in deutschen Städten

Guatemala: US-Vizepräsidentin zu Migranten: „Kommen Sie nicht“

Die erste Auslandsreise als US-Vizepräsidentin führte Kamala Harris nach Guatemala. Dort betonte sie die Wichtigkeit des Kampfes gegen Korruption und Menschenschmuggel zur Eindämmung illegaler Migration. In Guatemala-Stadt kündigte sie die Schaffung von Arbeitsgruppen der US-Regierung zu beiden Themen an. Sie warnte zugleich Migranten, die sich auf den Weg machen wollten, mit den Worten: „Kommen Sie nicht.“ Denn an der US-Grenze werde man zurückgewiesen.
Seit US-Präsident Joe Biden und Kamala Harris im Amt sind, stiegen die Zahlen der Migranten stark an. Deswegen beauftragte Biden die Vizepräsidentin, die Fluchtursachen in Mittelamerika zu bekämpfen und damit die illegale Migration an der US-Südgrenze zu senken. Neben Guatemala wird die Vizepräsidentin auf ihrer zweitägigen Tour auch nach Mexiko reisen.

Kanada: Mann überfährt gezielt Muslime

In der kanadischen Provinz Ontario hat ein Mann vier Mitglieder einer muslimischen Familie mit dem Auto getötet. Ein Neunjähriger hat den Angriff überlebt und schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll der Täter die Opfer gezielt überfahren habe. Die Polizei sprach von „Hinweisen, dass dies eine geplante und durch Hass motivierte Tat war“. Der Mann wurde sieben Kilometer vom Tatort entfernt festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen vierfachen Mordes und Mordversuchs ermittelt.

Japan: Weitere Olympiaverschiebung wäre schwierig

Aus Sicht der japanischen Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa wäre eine weitere Verschiebung der Sommerspiele in Tokio schwierig. Insbesondere wäre die Sicherstellung der Wettkampfstätten und Unterkünfte im Falle einer Terminverschiebung problematisch. Die ersten ausländischen Athleten befänden sich außerdem bereits in Vorbereitungscamps in Japan.
Zuvor hatten britische Medien berichtet, dass einzelne Sponsoren den Vorschlag gemacht hätten, die Spiele auf September oder Oktober zu verschieben. Die japanischen Olympia-Organisatoren und das Internationale Olympische Komitee versichern immer wieder, dass die Spiele planmäßig am 23. Juli eröffnet werden können.

Ölpreise fallen weiter

Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gefallen. Ein Barrell der Nordseesorte Brent kostet 54 Cent weniger als am Montag, die US-Sorte WTI ist um 50 Cent gefallen. Am Wochenbeginn hatten die Preise einen mehrjährigen Höchststand erreicht.
Die Probleme, die die Preise in die Höhe getrieben haben, bestehen nach wie vor. Positiv wirken sich allerdings die laufenden Corona-Impfungen in vielen Ländern und die ruhigere Lage in den USA, China und Europa aus.
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