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„Ein isoliertes Ereignis“: Macron über Ohrfeige-Vorfall

© SNA / Sergej Melkonow / Zur BilddatenbankFrankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron (Archiv)
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron (Archiv) - SNA, 1920, 08.06.2021
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Während seiner Rundreise durch Frankreich am Dienstag hat Präsident Emmanuel Macron von einem Unbekannten in der Gemeinde Drôme eine Ohrfeige bekommen. Der Staatschef bezeichnet den Vorfall als „ein isoliertes Ereignis“.
„Wir müssen diesen Vorfall relativieren, das ist ein Einzelfall“, sagte Macron der französischen Zeitung „Le Dauphine Libere“. „Wir dürfen nicht zulassen, dass ultra-gewalttätige Menschen die öffentliche Debatte übernehmen, sie haben es nicht verdient“, fügte er hinzu.
Am heutigen Dienstag, als der Präsident sich einer hinter einer Sperre stehenden Gruppe von Menschen angenähert hatte, um mit ihnen zu sprechen, schrie ein Mann: „Montjoie, Saint-Denis, à bas la macronie!“ („Nieder mit der Macronie!“) und schlug dem Präsidenten ins Gesicht. Laut einer Insiderquelle wurden nach dem Zwischenfall zwei Personen festgenommen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron  - SNA, 1920, 08.06.2021
Macron kassiert Ohrfeige bei Frankreich-Reise – Premier spricht von „Schlag gegen Demokratie“

„Schlag gegen Demokratie“

Der französische Premier Jean Castex hat die Ausschreitung gegen den französischen Staatschef als „einen Schlag gegen Demokratie“ verurteilt. „Demokratie bedeutet Debatten, das ist ein Dialog, ein Zusammenstoß von Ideen, eine legitime Äußerung von Nichteinverständnis (…). Das darf jedoch keine Gewalt, keine verbale Aggression und erst recht keine physische Aggression sein“, sagte Castex in einer Sitzung der Nationalen Versammlung.
Auch Marine Le Pen, die Chefin des rechten Ressemblement National (früher Front National) in Frankreich, hat die „unannehmbare“ physische Aggression gegen den Präsidenten Frankreichs kritisiert. „So erbittert demokratische Debatten auch sein mögen, sie dulden keineswegs eine physische Gewalt“, schrieb die Politikerin bei Twitter.
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