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Forscher warnen: Lebensraum afrikanischer Menschenaffen wird künftig drastisch schrumpfen

Schimpanse - SNA, 1920, 08.06.2021
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Der Klimawandel schlägt wieder zu: Die Menschenaffen in Afrika könnten in 30 Jahren bis zu 94 Prozent ihres Lebensraums verlieren, warnt eine neue internationale Studie.
Die Studie, die laut der Naturschutz-Stiftung WCS die erste ihrer Art ist, wertete die gemeinsamen Auswirkungen des Klimawandels, der Veränderungen bei der Flächennutzung und des Bevölkerungswachstums in den Lebensräumen afrikanischer Affen aus. Es wurden zwei Szenarien umrissen – ein günstiges, das eine langsame Reduzierung des CO2-Ausstoßes und entsprechende Maßnahmen vorsieht, und ein „worst-case”-Szenario, bei dem die Emissionen weiter ungehemmt steigen.
Im ersten Fall, prognostizieren die Forscher, werden die Hominiden 85 Prozent ihres Lebensraums verlieren, von dem 50 Prozent in ungeschützten Gebieten liegen. Schlimmstenfalls werden 95 Prozent ihres Biotops verschwinden – darunter 61 Prozent außerhalb von Nationalparks und anderen geschützten Gebieten.
In ihrer Pressemitteilung über die Studie mahnt die Stiftung einen dringenden Kampf gegen Klimawandel und Biodiversitätsverlust an.
„Regierungen müssen die Lebensräume der Menschenaffen schützen und erhalten – die, wo sie jetzt sind und wohin sie auswandern müssen”, hieß es.
An der Verfassung der Studie waren über 60 Forscher aus einer Reihe von Instituten, Stiftungen und staatlichen Einrichtungen weltweit beteiligt.
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