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Koalitionsstreit um Schutzmasken: Spahn zeigt sich nach Rücktrittsforderungen aus der SPD beleidigt

© REUTERS / CHRISTIAN MANGBundesgesundheitsminister Jens Spahn
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn - SNA, 1920, 08.06.2021
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im Streit um die Verteilung von mutmaßlich ungeprüften Corona-Schutzmasken den Koalitionspartner SPD erneut heftig angegriffen. „Das ist unter Partnern ein schwieriger Umgang“, beklagte Spahn am Dienstag im ARD-„Morgenmagazin“.
„Wir haben das sachlich, fachlich miteinander aufgeklärt vor sechs Monaten.“ Nun stelle sich die Frage, warum das, was vor Monaten „geräuschlos“ ging, nun kurz vor der Bundestagswahl hochkomme, sagte der Gesundheitsminister im ARD-Morgenmagazin“.
Ein „Spiegel“-Bericht über den Umgang mit angeblich minderwertigen, in China bestellten Corona-Masken sorgte bei dem Koalitionspartner SPD für Empörung. Dem Bericht zufolge sahen Pläne des Gesundheitsministeriums vor, Masken, die mutmaßlich nicht mit hohen Standards getestet worden seien, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder Obdachlosen zu gehen. Doch nach einer Intervention des Arbeitsministeriums unter der Leitung des SPD-Politikers Hubertus Heil sei davon Abstand genommen worden. Spahn weist die Vorwürfe entschieden zurück. Von der SPD-Spitze kommen Rücktrittsforderungen.
Spahn reagierte im „Morgenmagazin“ beleidigt:

„Da, wo ich herkomme, unter Partnern, sagt man Entschuldigung, wenn man sich verrannt hat. Und das ist wohl nicht zu erwarten in diesem Fall.“

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