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EU-Ministerin mit Kopftuch bei Treffen mit Papst – Netz verwirrt

© AP Photo / Virginia MayoEuropaministerin Karoline Edtstadler (Archivbild)
Europaministerin Karoline Edtstadler (Archivbild) - SNA, 1920, 08.06.2021
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Die Europaministerin Karoline Edtstadler hat am Montagvormittag im Zuge des gemeinsamen Besuchs mit Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen Papst Franziskus in Rom getroffen.
„Ich freue mich sehr und bin dankbar für die beeindruckende Begegnung mit Papst Franziskus bei meinem Besuch in Rom“, kommentierte die Ministerin das Treffen auf Twitter.
Dazu teilte sie auch ein Foto mit dem Papst, das sie mit einem Kopftuch zeigt. Das Netz reagierte darauf sehr konfus, denn sie selbst hatte sich mehrmals gegen das Kopftuchtragen ausgesprochen.
„Ist das die Ministerin, die gegen das Tragen von Kopftuch ist?“, fragte einer. „Die Edtstadler trägt Kopftuch, wollts nur erwähnt haben“, twitterte ein anderer. „Dieses Foto wirkt aus einigen Gründen verstörend“, sagte ein dritter. „Fesches Kopftuch“, schrieb ein vierter sarkastisch.
Viele haben dadurch einen Widerspruch in ihrem Verhalten gesehen. „Na Frau Edtstadler, wie ist das zu verstehen? Sie hatten sich ja für ein Kopftuchverbot bis an den Universitäten stark gemacht. Ah, Sie meinten das muslimische Kopftuch, alles klar“, kommentierte den Beitrag ein weiterer Nutzer.
„Was sich der Papst wohl denkt? ‚Der eine sagt, alle müssen ein Kopftuch tragen, und die andere sagt, kein Mädchen darf Kopftuch tragen‘. Hmmm“, sagte ein anderer.
Auch ihr Nagellack war in den Fokus geraten: „Im Hintergrund, die First Lady und im Vordergrund? Ach ja, es ist zum Verzweifeln ... roter Nagellack und Kopftuch“, twitterte ein Nutzer.
Einige fanden es komisch, dass sie die einzige Frau im Raum war, die eine Kopfbedeckung beim Treffen trug. „Bei der Papstaudienz muss eine Frau ihr Haupt nicht mehr verhüllen: Doris Schmidauer ganz ohne Schleier und Karoline Edtstadler mit Kopftuch“, heißt es in einem weiteren Beitrag.
Die Ministerin betrachtet das Kopftuch nach ihren Worten als „ein politisches Symbol zur Unterdrückung junger Mädchen“. Deswegen unterstützte sie dessen Verbot in Schulen. Der von ihr vorgelegte Entwurf stieß zuvor allerdings auf viel Kritik.
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