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Chef der österreichischen Staatsholding ÖBAG verlässt seinen Posten

© SNA / Alexej Witwizkij / Zur BilddatenbankWien
Wien - SNA, 1920, 08.06.2021
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Der Chef der österreichischen Staatsholding ÖBAG, Thomas Schmid, tritt laut einem entsprechenden offiziellen Statement mit sofortiger Wirkung von seinem Posten zurück.
Nach der dauerhaften Diskussion der letzten Monate habe der ÖBAG-Aufsichtsrat die Situation um den Vorstand der Holding mit juristischer Beratung neuerlich bewertet.
„Nach intensiven Beratungen innerhalb des Aufsichtsrats ist der Aufsichtsrat gemeinsam mit MMag. Schmid zu der Erkenntnis gekommen, dass die sofortige Beendigung der Vorstandstätigkeit von MMag. Thomas Schmid einen notwendigen Schritt für die ÖBAG darstellt“, heißt es in der Pressemitteilung des ÖBAG-Aufsichtsrats.
Die ÖBAG-Direktorin Christine Catasta wurde demnach zum Interimsvorstand bestellt. Sie werde sich allerdings nicht „im laufenden Prozess der Vorstandssuche“ bewerben. Die Vorstandssuche werde zügig weitergeführt.
Der Aufsichtsrat habe sich bei Schmid für die ausgezeichnete inhaltliche Arbeit der letzten zwei Jahre bedankt. Zugleich distanziere er sich von den Chatnachrichten.
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Anfang Juni hatten SPÖ und FPÖ Schmid nach der Veröffentlichung neuer Chatprotokolle zum Rücktritt aufgefordert. Zuvor wurden in Medien Protokolle verbreitet, in denen Schmid mit einer Vertrauten darüber gesprochen haben soll, in seiner neuen Funktion den Betriebsrat „abdrehen“ zu wollen, sowie auch über Flüchtlinge gescherzt worden sei.
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Außerdem war in den zuvor aufgetauchten Protokollen unter anderem der Eindruck entstanden, dass Kanzler Sebastian Kurz deutlichen Einfluss auf die Bestellung seines Vertrauten als ÖBAG-Chef im April 2019 ausgeübt haben könnte. Da er diese Einflussnahme abgestritten hat, sieht sich Kurz selbst Ermittlungen wegen des Verdachts der Falschaussage ausgesetzt.
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