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Hackerangriff auf Colonial Pipeline: USA bekommen Teil des Lösegeldes zurück – CNN

© REUTERS / COLONIAL PIPELINEErdöllager des Betreibers Colonial Pipeline in Charlotte, North Carolina
Erdöllager des Betreibers Colonial Pipeline in Charlotte, North Carolina - SNA, 1920, 07.06.2021
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Nach Informationen des US-Senders CNN ist es den US-Ermittlern gelungen, einen Teil des Lösegeldes zurückzuerlangen, das der Betreiber Colonial Pipeline im Mai an die Hacker gezahlt hatte.
Das Unternehmen gab zuvor zu, Lösegeld an die Hacker gezahlt zu haben, nannte dabei aber keine konkrete Summe. Laut Medienberichten handelte es sich um etwa 4,4 Millionen US-Dollar (3,6 Mio Euro). Die Lösegeldzahlung erfolgte nach Angaben des „Wall Street Journal“ am 7. Mai in der Digitalwährung Bitcoin.
Der Pipelinebetreiber soll nun von diesem Betrag „Millionen Dollar“ in Kryptowährung zurückerhalten haben. Dies sei ein seltener Fall, da Zahlungen dieser Art in der Regel anonym und irreversibel seien. Wie genau das Lösegeld zurückerstattet worden sei, gibt der Sender nicht an.
Das US-Justizministerium soll anscheinend bald Details der Operation bekannt geben, hieß es.
Trennungsbahnhof  der Colonial Pipeline bei Woodbine im US-Bundesstaat Maryland (Archivbild) - SNA, 1920, 19.05.2021
Colonial Pipeline räumt millionenschwere Lösegeldzahlung an Hacker ein

Cyberangriff auf Colonial Pipeline

Mitte Mai wurde der große US-Pipelinebetreiber Colonial Pipeline mit der Erpressungssoftware DarkSide angegriffen. Wichtige Betriebssysteme des Unternehmens mussten infolge der Attacke abgeschaltet werden, „um die Gefahr einzudämmen, die vorübergehend alle auf die Erdölleitung bezogenen Abläufe zum Stillstand gebracht hat“, hieß es vonseiten der Firma.
Amerikanische Medien berichteten, für die Cyber-Attacke sei Russland verantwortlich. Die US-Regierung bestätigte dies nicht und stufte die Attacke als möglicherweise kriminelle Handlung ein. Russlands Botschaft in Washington wies die Vorwürfe als haltlos zurück.
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