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Fünf Schutzmaßnahmen gegen flotter Otto und Co.

© CC0 / Pixabay / derneuemannBauchschmerz (Symbolbild)
Bauchschmerz (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.06.2021
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Am 7. Juni begeht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den dritten globalen Welttag zur Lebensmittelsicherheit (World Food Safety Day). Die häufigsten Erkrankungen, die durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel entstehen, sind nach Angaben der Experten Durchfallerkrankungen. Diese betreffen jährlich 550 Millionen Menschen und 230.000 sterben.
Die geschätzten jährlichen Kosten für die Behandlung der durch Lebensmittel verursachten Krankheiten belaufen sich laut der WHO auf 15 Milliarden US-Dollar. Die kumulierten wirtschaftlichen Kosten des wegen solcher Erkrankungen bedingten Produktivitätsrückgangs betrugen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen mehr als 95 Milliarden US-Dollar, hieß es im Bericht der Weltbank für das Jahr 2018. Durch Lebensmittel werden insgesamt mehr als 200 Krankheiten übertragen, sagen die Ärzte.
Zu den verbreitetsten Ursachen lebensmittelbedingter Krankheiten gehören Salmonellen. Sie breiten sich oft über Eier aus. In der EU werden jährlich über 85.000 Fälle von Salmonellose gemeldet. Die Kosten belaufen sich auf bis zu drei Milliarden Euro.
Hier sind die fünf Grundregeln, die laut der WHO behilflich sein können, lebensmittelbedingte Erkrankungen zu verhindern.

1. Für Sauberkeit sorgen

Waschen Sie Ihre Hände, bevor Sie mit Lebensmitteln umgehen und Speisen zubereiten.
Waschen Sie Ihre Hände nach dem Aufsuchen der Toilette.
Waschen und desinfizieren Sie alle zum Kochen verwendeten Oberflächen und Küchenhelfer – Behälter, Geräte und Geschirr.
Schützen Sie Ihre Küche und Lebensmittel vor Insekten, Nage- und anderen Tieren.

2. Rohe und zubereitete Lebensmittel trennen

Trennen Sie rohes Fleisch, Geflügel und Meeresfrüchte von anderen Lebensmitteln.
Verwenden Sie separate Kochutensilien wie Messer und Schneidebretter, um rohe Lebensmittel zu bearbeiten. Es muss jeweils eine eigene Arbeitsfläche für Geflügel, Wild, Fisch und Gemüse vorgesehen werden.
Rohe und gekochte Lebensmittel müssen getrennt zubereitet oder gelagert werden.

3. Essen gründlich kochen

Braten und kochen Sie Lebensmittel gründlich, insbesondere Fleisch, Geflügel, Eier und Meeresfrüchte.
Bringen Sie Lebensmittel wie Suppen und Pfannengerichte zum Kochen, um sicherzustellen, dass sie 70°C erreichen.
Beim Kochen von Fleisch und Geflügel sollte deren Fleischsaft durchsichtig und nicht rosa sein. Die Verwendung eines Thermometers wird empfohlen.
Gekochte Speisen sollten gut vorgewärmt werden.

4. Lebensmittel bei gesundheitlich unbedenklichen Temperaturen aufbewahren

Lassen Sie gekochte Speisen nicht länger als zwei Stunden bei Raumtemperatur stehen.
Kühlen Sie alle gekochten und leicht verderblichen Lebensmittel unverzüglich (vorzugsweise mindestens 5°C).
Halten Sie gekochte Speisen bis zum Servieren heiß (über 60°C).
Lagern Sie Lebensmittel nicht lange, auch nicht im Kühlschrank.
Tauen Sie Lebensmittel nicht bei Zimmertemperatur auf, sondern stets im Kühlschrank.

5. Sauberes Wasser und saubere Rohmaterialien verwenden

Verwenden Sie sauberes Wasser oder reinigen Sie es.
Wählen Sie frische und unbeschädigte Lebensmittel.
Wählen Sie Lebensmittel, die für ihre Sicherheit zuvor verarbeitet wurden, wie zum Beispiel pasteurisierte Milch.
Waschen Sie Obst und Gemüse, besonders wenn diese roh serviert werden.
Essen Sie keine Lebensmittel, deren Verfallsdatum überschritten ist.
95 Prozent des Schweine- und Geflügelfleischs, das im deutschen Einzelhandel verkauft wird, 85 Prozent des Rindfleischs und rund 90 Prozent des in Deutschland angebauten Obsts, Gemüses und der Kartoffeln sind durch das Qualitätssicherungssystem QS zertifiziert. Laut QS hat sich die Lebensmittelsicherheit in der gesamten Branche in den letzten Jahren stetig verbessert. Das lasse sich am Beispiel des Risikos der Salmonellenbelastung in den Schweinemastbetrieben zeigen. Waren es 2013 noch 5,9 Prozent der über 20.000 Schweinemastbetriebe im QS-System, so waren es in 2020 nur noch 1,6 Prozent, die ein erhöhtes Risiko aufzeigten, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.
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Das QS-Prüfzeichen kennzeichnet frische Lebensmittel. Voraussetzung ist die stufenübergreifende Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen sowie darüber hinausgehender Kriterien. Vergeben wird es in Deutschland von dem Unternehmen „QS Qualität und Sicherheit GmbH“, das von Verbänden aus der Land- und Ernährungswirtschaft getragen wird.
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