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Großwahlen in Mexiko: Abgetrennte Menschenköpfe in Wahllokalen entdeckt – Medien

© AP Photo / Fernando LlanoEin Wähler hat bei den Zwischenwahlen in Chilpancingo, Mexiko, am Sonntag, den 6. Juni 2021, seine Stimme abgegeben.
Ein Wähler hat bei den Zwischenwahlen in Chilpancingo, Mexiko, am Sonntag, den 6. Juni 2021, seine Stimme abgegeben.  - SNA, 1920, 07.06.2021
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In Mexiko haben Unbekannte lokalen Medien zufolge in Wahllokalen, wo am Sonntag die umfangreichsten Wahlen in der Geschichte des Landes stattgefunden haben, abgetrennte Menschenköpfe zurückgelassen.
Demnach hat sich der erste Vorfall in der Stadt Terrazas del Valle in Baja California, im Bundesstaat im Nordwesten Mexikos, ereignet. Eine Stunde nach Eröffnung des Wahllokals № 1440 habe ein Unbekannter einen Karton auf dem Tisch liegen lassen, auf dem Wahlurnen gelegen hätten, wonach er verschwunden sei. Im Inneren hätten die Beamten des Wahllokals einen abgetrennten menschlichen Kopf gefunden, hieß es bei „Punto Norte“.
Eine halbe Stunde später seien ebenfalls in dieser Stadt im Wahllokal № 1431 Säcke mit menschlichen Überresten, darunter auch mit einem abgetrennten Kopf, zurückgelassen worden, berichtete „El Financiero“.
Am Tatort sei die örtliche Polizei eingetroffen und habe das Gebiet gesperrt, hieß es in den Medien.
Knapp 100 Millionen stimmberechtigte Bürger Mexikos haben am Sonntag über die politischen Kräfteverhältnisse im Land entschieden. Berichten zufolge sollten die 500 Sitze im Abgeordnetenhaus, 15 der 32 Gouverneursposten, etwa 1000 Abgeordnete in verschiedenen Landtagen, fast 2000 Bürgermeister und gut 14.000 Stadträte neu gewählt werden.
Gefängnis (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.05.2021
Serienmörder und Kannibale in Mexiko festgenommen
Die Großwahlen werden den künftigen politischen Kurs des von der Bevölkerungszahl her größten spanischsprachigen Landes der Welt beeinflussen. Denn von der neuen Zusammensetzung des Bundesparlaments hängt ab, ob die Regierungspartei „Morena“ von Präsident López Obrador weiterhin allein die absolute Mehrheit halten kann (derzeit 256 von insgesamt 500 Sitzen). Das Bündnis der Oppositionsparteien will dies verhindern.
Im Wahlkampf war es immer wieder zur Gewalt gekommen. Seit September wurden nach Medienangaben mehr als 90 Politiker sowie zahlreiche ihrer Angehörigen und Mitarbeiter ermordet.
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