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Immer noch kein Tatverdächtiger nach Brandanschlag auf Ulmer Synagoge

© CC0 / Thobias Rebein / PixabayDeutsche Polizei (Symbolbild)
Deutsche Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.06.2021
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Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge in Ulm weiß die Polizei bislang nichts über den möglichen Täter. Laut einem Polizeisprecher sind auf den Zeugenaufruf noch keine Hinweise eingegangen. Die Spuren vom Tatort würden nun ausgewertet.
Wie der Sprecher weiter am Montag mitteilte, sind im Internet Videoaufnahmen von der Tat an dem Gotteshaus der jüdischen Gemeinde zu sehen. Sie stammten offenbar von einer Überwachungskamera an der Synagoge, zitiert den Sprecher die Deutsche Presse-Agentur. Die Ermittler prüften nun, wie diese Aufnahmen ins Internet gelangten.
Zum entstandenen Schaden am Gebäude konnte der Sprecher zunächst keine Angaben machen. Bei dem Anschlag wurde niemand verletzt.
Ein unbekannter Täter hatte am Samstagmorgen versucht, an der Ulmer Synagoge Feuer zu legen. Er hat aus einer Flasche eine Flüssigkeit an der Fassade der Synagoge ausgeleert und angezündet. Da ein Passant dies beobachtete und umgehend die Feuerwehr rief, konnte der Brand schnell gelöscht werden. Die Tat hat bei den Menschen in Ulm und bei zahlreichen Politikern im Land für Empörung gesorgt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) verurteilte die Tat als „niederträchtig“.
Der Rabbiner der Synagoge, Shneur Trebnik, sprach laut den deutschen Medien von einer geplanten Tat und einem gezielten Anschlag.
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