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Hunderte Prominente appellieren an G7: Gelder für Corona-Impfungen in armen Ländern bereitstellen

© SNA / Magda Hibelli / Zur BilddatenbankCorona-Impfung
Corona-Impfung  - SNA, 1920, 07.06.2021
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230 Prominente, darunter über 100 frühere politische Führungspersonen, haben die Staatschefs der G7-Länder aufgerufen, Geldmittel für die Bezahlung der Corona-Impfungen in armen Ländern bereitzustellen. Darüber schrieb „The Guardian“ am Sonntag.
Der Brief, der der Zeitung im Wortlaut zur Verfügung steht, enthält den Appell an die Staatschefs der G7-Länder, im Vorfeld des für den 11. bis 13. Juni anberaumten Gipfeltreffens im britischen Cornwall zwei Drittel der 66 Milliarden US-Dollar hohen Summe zu bezahlen, die für Impfungen in Ländern mit niedrigen Einkommen notwendig sind, und das Jahr 2021 zu „einem Wendepunkt in der Zusammenarbeit“ zu machen.
In dem Schreiben wird behauptet, dass solche Investitionen zugänglich und lebenswichtig seien, um die Ausbreitung neuer Coronavirus-Varianten zu stoppen, die sich auf die bestehenden Impfstoffe negativ auswirken könnten.

„2020 ist ein Jahr des Scheiterns der globalen Kooperation geworden, aber das Jahr 2021 kann eine neue Ära einleiten. Niemand ist irgendwo gegen Covid-19 versichert, solange sich nicht alle in Sicherheit befinden“, heißt es in dem Brief.

Der Brief trägt insgesamt 230 Unterschriften – von prominenten Persönlichkeiten und Politikern, darunter auch der ehemaligen britischen Regierungschefs Gordon Brown und Tony Blair, ferner des ehemaligen UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon, von 15 ehemaligen Staatschefs afrikanischer Länder, des britischen Unternehmers und Gründers von Virgin Group, Richard Branson, des Nobelpreisträgers für Wirtschaft, Bengt Holmström, und vieler anderer.

„Die Unterstützung vonseiten der G7 und der G20, die Impfstoffe für Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen leicht zugänglich macht, ist kein Akt der Wohltätigkeit, sondern entspricht eher den strategischen Interessen eines jeden Landes und ist laut einer Formulierung des IWF die beste staatliche Investition in der Geschichte“, heißt es.

Die Unterzeichner behaupten, dass ihr Appell von einer breiten Öffentlichkeit unterstützt werde. Wie eine Umfrage der internationalen Wohltätigkeitsorganisation „Save the Children“ ergab, sind die meisten Einwohner in den USA, in Frankreich, Deutschland, Kanada und Großbritannien der Meinung, dass ihre Länder ihren Anteil daran leisten müssen.
Mikroskop (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.06.2021
Gemischte Corona-Impfung: Wohl gute Verträglichkeit und Wirksamkeit - Studie
Zuvor wurde mitgeteilt, dass der britische Premierminister Boris Johnson bei dem bevorstehenden Gipfeltreffen die G7-Staatschefs dazu aufrufen wolle, die Impfung gegen das Coronavirus bis Ende 2022 in der ganzen Welt abzuschließen.
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