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EU-Parlamentspräsident Sassoli wirbt für EU-Beitritt des Westbalkans

© CC0 / Capri23auto / PixabayEU Flagge (Symbolbild)
EU Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.06.2021
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EU-Parlamentspräsident David Sassoli hat für die Aufnahme der westlichen Balkanstaaten in die EU geworben und eine Erweiterung als „positives Projekt für Frieden und Wohlstand” bezeichnet.
„Die Erweiterung kann sowohl für die Region als auch für Europa als Ganzes immense Vorteile bringen, da sie dazu beiträgt, einen stabilen, wohlhabenden und friedlichen Kontinent zu sichern”, sagte er der Funke Mediengruppe.
Das Tempo hänge von der Erfüllung der Beitrittskriterien durch die Länder des westlichen Balkans ab. „In jedem einzelnen dieser Länder müssen noch Reformen abgeschlossen werden.” Aber auch die Europäische Union müsse ihre Versprechen halten und Fortschritte anerkennen.
Zu den Westbalkanstaaten werden neben Serbien und Montenegro die Länder Albanien, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina sowie das Kosovo gezählt. Mit Montenegro und Serbien führt die EU bereits Beitrittsverhandlungen, Albanien und Nordmazedonien sind offizielle Bewerberländer. Bosnien-Herzegowina und das Kosovo gelten bislang als potenzielle Kandidaten für Verhandlungen.
Bundesaußenminister Heiko Maas - SNA, 1920, 22.04.2021
Maas auf Balkanbesuch: Annäherung zwischen Serbien und Kosovo angestrebt
Ende vergangenen Jahres hatten Tschechien und die Slowakei die Verabschiedung eines wichtigen Textes zu den Fortschritten im EU-Erweiterungsprozess blockiert. Zuvor hatte Bulgarien ein Veto gegen den Start der EU-Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien eingelegt. Dieses blockiert auch den ebenfalls geplanten Start der EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien.
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