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Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, mit seiner Frau Gabriele bei der Landtagswahl am 6. Juni - SNA

Live-Updates zu Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

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In Sachsen-Anhalt wird heute (Sonntag) ein neuer Landtag gewählt. Ministerpräsident Reiner Haseloff hat Umfragen zufolge gute Chancen auf eine weitere Amtszeit. Seine CDU kommt in Erhebungen auf rund 28 Prozent. Sie wäre damit wieder stärkste Kraft im Landesparlament in Magdeburg.
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21:05 06.06.2021
Tag 1 der Sachsen-Anhalt-Wahl: Der Ticker verabschiedet sich…
Ein spannender Wahlabend neigt sich dem Ende zu. Als Fazit lässt sich sagen:
Die CDU konnte ihren Wahlsieg von 2016 sogar noch weiter ausbauen.
Entgegen aller Erwartungen und Umfragen war die AfD nicht so stark wie zuvor erwartet und fuhr Verluste ein.
In der Wählergunst verloren haben auch die Linke und die SPD.
Leicht dazu gewinnen konnten die Grünen sowie die FDP, die nun wieder im Landtag mitentscheiden darf.
Ministerpräsident und Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) steht jetzt vor dem Luxusproblem, sich die neuen Koalitionspartner aussuchen zu können. Ein Zeitpunkt für die anstehenden Sondierungsgespräche und Koalitionsverhandlungen steht Medien zufolge noch nicht fest. Die Linke forderte Haseloff auf, „zügig“ eine neue Landesregierung zu bilden.
Im Raum stehen mehrere Optionen: Weiterhin die bewährte „Kenia“-Koalition. Oder „Jamaika“ aus CDU, Grüne und FDP. Ebenso wäre die sogenannte „Deutschland“-Koalition aus CDU, SPD und FDP rechnerisch möglich.
Das Liveticker-Team von SNA News verabschiedet sich hiermit in den Feierabend und wünscht den Leserinnen und Lesern noch einen entspannten Abend.
Ab morgigen Montag sind wir dann mit weiteren Hintergrund-Berichten, Analysen und Kommentaren zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für Sie da.
Wir wünschen eine angenehme Nacht! Vielen Dank für Ihre Treue!
20:41 06.06.2021
Junge, Arbeiter und Rentner: Wer was gewählt hat
Wie „infratest dimap“ herausgefunden hat, gehen die Wahlergebnisse in den jeweiligen Altersgruppen „deutlich auseinander“. Das berichtete der „MDR“ vor wenigen Minuten. Demnach sehe es so aus:
Jung wählt CDU, AfD und Grüne. Alt wählt CDU.
Bei den 18-24-Jährigen ist demnach die AfD die stärkste Partei, knapp vor CDU und Grüne.
„In der Altersgruppe 60+ dominiert dagegen klar die CDU.“
Die AfD konnte darüber hinaus „bei Arbeitern und Arbeitslosen; und die CDU bei Rentnern“ punkten. Auffällig dabei sei, dass die eigentlich klassischen Arbeiterparteien SPD und Linke kaum bei Arbeitern und Arbeitslosen in der jetzigen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewinnen konnten.
20:28 06.06.2021
Linke, FDP und AfD äußern sich zur aktuellen Lage nach Wahl
AfD-Spitzenkandidat Oliver Kirchner glaube nicht – auf Nachfrage des TV-Senders „Phoenix“ – dass seine Partei „ihren Zenit überschritten“ habe. „Ich glaube, dass die Menschen diesen konservativen Gedanken in sich tragen.“
Das Ergebnis trage „die Stammwählerschaft und jetzt gilt es, in den nächsten fünf Jahren noch neue Wähler dazuzugewinnen.“
Die FDP mit Lydia Hüskens könnte laut Medien zum Zünglein an der Waage werden, was eine neue Magdeburger Landesregierung angeht.
„Wir freuen uns erstmal über das Wahlergebnis, dann werden wir sehen, welche Möglichkeiten wir haben und dann werden wir Gespräche führen.“
Eva von Angern, Spitzenkandidatin der Linken, wurde gefragt, ob Die Linke „ihren Anspruch als Volkspartei im Osten" verloren habe. „Nein“, sagte sie.
„Wir kämpfen um diesen Anspruch weiterhin.“
Erneut betonte sie, dass der scharfe Anti-AfD-Wahlkampf der CDU das enttäuschende Abschneiden für die Linken bei der Landtagswahl verursacht habe. Es sei schade, dass das Wahlvolk hier nur vor der Möglichkeit CDU oder AfD gestellt wurde." Nun gelte es, in den linken Bundestagswahlkampf zu ziehen. Und das mit den Themen, die wir auch gesetzt haben. Unabhängig von Corona: Das ist die Ost-West-Ungleichheit. Herr Haseloff hat es viele Jahre gekonnt und ganz bewusst nicht gemacht.
20:21 06.06.2021
Aktuellste Hochrechnungen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Laut der aktuellsten ZDF-Hochrechnung liegt die CDU bei 36 Prozent, die AfD bei 22,9 Prozent, die Linke bei 10,7 Prozent, die SPD bei 8 Prozent, die Grünen bei 6,8 Prozent, die FDP bei 5,9 Prozent.
20:05 06.06.2021
FDP schafft erneut Sprung in Landtag und Grüne betonen „Klima-Schutz“
Nach zehn Jahren schaffte die FDP mit Spitzenkandidatin Lydia Hüskens erneut den Einzug ins Magdeburger Landesparlament.
„Welche Rolle (vielleicht auch in einer Regierung, Anm. d. Red.) wir spielen werden, das müssen wir sehen“, sagte sie in der ZDF-Runde mit allen Kandidatinnen und Kandidaten vor wenigen Minuten.
Es gibt da unterschiedliche Möglichkeiten, meinte die FDP-Politikerin in Hinblick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung ihrer Partei. Für uns ist wichtig, dass wir Sachsen-Anhalt voranbringen. Wenn wir überzeugt sind, dass da sinnvolle Überlegungen sind, sind wir auch bereit, Verantwortung zu übernehmen.
Cornelia Lüddemann, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, sagte, Ostdeutschland sei generell kein einfaches Gebiet für ihre Partei. „Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass wir noch deutlich mehr Stimmen gehabt hätten, um den Klimaschutz auch in einer nächsten Regierung deutlich voranbringen zu können.“
19:24 06.06.2021
„CDU ist Schuld an Verlusten der LINKEN“
„Ich bedaure unser Ergebnis von heute, nehme aber auch zur Kenntnis, dass dies auch Teil der CDU-Kampagne 'CDU oder Barbarei' ist.“ Das erklärte die linke Spitzenkandidatin Eva von Angern vor wenigen Minuten im TV als Vertreterin aller Kandidaten zur Sachsen-Anhalt-Wahl.
Insbesondere wir als Linke, aber auch SPD und Grüne, haben dadurch erheblich verloren, sagte die Linken-Politikerin. Ich habe das für verantwortungslos gehalten. Sachsen-Anhalt ist kein Nazi-Land. Ministerpräsident Haseloff war sich aber nicht zu schade, dadurch Macht zu erhalten, unser Land genau in diese Ecke zu schieben, kritisierte sie den CDU-Politiker, der direkt neben ihr stand.
Die Linke erwarte jetzt von ihm, „dass er zeitnah eine neue Landesregierung bildet. Dort sehe ich jetzt seine Verantwortung. Das ist jetzt sein Job.“
19:19 06.06.2021
Möglicherweise Fortsetzung der Kenia-Koalition in Magdeburg
„Wir haben, bei allen Ecken und Kanten, fünf Jahre lang in der Kenia-Koalition (mit SPD und Grüne) gut regiert“, bilanzierte Wahlsieger und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) vor wenigen Minuten in der Runde aller Spitzenkandidaten im ZDF.
Dies sei ein Faktor für den Wahlgewinn seiner Partei gewesen.
Wir müssen das Endergebnis noch abwarten, es fehlen noch die Briefwahlstimmen, stellte er fest. Aber eine Fortsetzung des Dreierbündnisses auch in der kommenden Legislatur in Magdeburg schloss er keineswegs aus.
Das werden wir in aller Ruhe und Sachlichkeit beraten. Es geht um Sachsen-Anhalt und nicht um den Bund.
19:14 06.06.2021
SPD-Spitzenkandidatin Pähle „nicht zufrieden“
Katja Pähle (SPD), Spitzenkandidatin ihrer Partei, hat den Erfolg der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als einen Sieg für die Demokratie bezeichnet. Das erklärte sie gegenüber „MDR SACHSEN-ANHALT“.
Dass die SPD lediglich ein einstelliges Ergebnis einfahren konnte, habe etwas mit der Polarisierung zwischen CDU und AfD zu tun. Einerseits freue sie das.
Andererseits sei sie nicht zufrieden, weil die SPD dadurch Wählerinnen und Wähler verloren habe. Mit dem eigenen Ergebnis könne sie „auf keinen Fall zufrieden“ sein.
19:09 06.06.2021
Neueste Hochrechnungen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Laut der aktuellsten ARD-Hochrechnung (laut „infratest dimap“) liegt die CDU bei 35,9 Prozent, die AfD bei 22,7 Prozent, die Linke bei 10,9 Prozent, die SPD bei 8,3 Prozent, die Grünen bei 6,5 Prozent, die FDP bei 6,4 Prozent.
19:03 06.06.2021
AfD-Spitzenkandidat: „Wir sind nicht enttäuscht, das Land hat konservativ gewählt“
Oliver Kirchner, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, hat die Wahlergebnisse vor wenigen Minuten im ZDF eingeschätzt.
Ich bin nicht enttäuscht, hatte zuvor immer gesagt, ich möchte, dass das Land konservativ wählt. Und das hat es getan. Ich bin mit diesen 22,5 Prozent durchaus zufrieden.
Dass die konservative CDU nicht mit seiner Partei kooperieren oder
koalieren wolle, „ist ja nicht schlimm. Dann machen wir unsere Arbeit als Oppositionspartei, so wie wir sie vorher gemacht haben. Die haben wir hier sehr gut gemacht, sonst hätten wir das Ergebnis nicht.“
18:52 06.06.2021
Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU): „Bin sehr glücklich"
Kurz nach der Wahl kommentierte der Magdeburger Regierungschef Haseloff (CDU) die ersten Ergebnisse zur Landtagswahl in seinem Bundesland.
„Ich bin mit den ersten Prognosen, die wir haben, sehr glücklich“, sagte er.
„Neben der innerlichen Freude, müssen wir alle endgültigen Ergebenisse abwarten.“

Aber der Trend ist klar: Wir haben die Wahl gewonnen und das ist gut so. Weil damit auch ein klares Signal gesetzt wurde, wo die Mitte in Sachsen-Anhalt ist und was die Bürgerinnen und Bürger wollen.

Dies sei nämlich keine AfD-Regierung, betonte er. Dafür bin ich sehr dankbar.
Sein persönlicher Kurs innerhalb der Landes-CDU stehe entschieden gegen die Alternative für Deutschland, die bei den Wahlen auf Platz zwei landen konnte. Jedoch deutlich weiter hinter der Union wie zunächst angenommen.
Klar für ihn sei auch: „Wir dürfen diese Menschen (die AfD gewählt haben, Anm. d. Red.), nicht aufgeben und zurückholen.“
18:47 06.06.2021
AfD: „Wir sind neben CDU einzige Volkspartei in Sachsen-Anhalt“
Applaus herrschte auf einer Wahlparty bei der AfD-Bundesspitze nach Bekanntgabe der Ergebnisse in Sachsen-Anhalt. Der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla sagte im ZDF, das vornherein festgelegte Ziel von mindestens 20 Prozent der Stimmen habe seine Partei erfüllt.
Es gibt in Sachsen-Anhalt nur noch zwei Volksparteien: Das ist die CDU und das sind wir.
Dennoch habe die AfD das Ziel, stärkste Kraft zu werden, verfehlt, so der TV-Sender.
„Wir sind dennoch zufrieden und haben Wähler aus dem Arbeitermilieu hinzugewonnen“, erklärte der AfD-Spitzenkandidat zur Bundestagswahl. Angesprochen auf den „zu radikalen AfD-Landesverband“ in Sachsen-Anhalt, entgegnete Chrupalla:
„Ich denke, dass der Wähler hier stark bürgerlich-konservativ gewählt hat. Es ist doch ganz klar, was der Bürger in Sachsen-Anhalt will: Eine Regierung aus CDU und AfD.“
Zuvor hatten alle weiteren Parteien, auch die Union, eine Koalition mit der AfD in Sachsen-Anhalt ausgeschlossen.
Die Grünen sagten vor wenigen Minuten bei „Phoenix“, das Wahlergebnis sei jetzt „ein klarer Auftrag“ an Ministerpräsident Haseloff (CDU), nun ein Regierungsbündnis „gegen Faschismus und gegen die AfD“ in Magdeburg zu bilden.
Seit Jahresanfang steht der gesamte AfD-Landesverband in Sachsen-Anhalt unter Beobachtung des Verfassungsschutzes aufgrund mutmaßlicher Nähe einiger Mitglieder zu Rechtsextremismus.
18:35 06.06.2021
Linke Spitzenkandidatin: „Herbe Niederlage“
Die Spitzenkandidatin der Linken bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Eva von Angern, hat das Ergebnis ihrer Partei als herbe Niederlage bezeichnet.
Sie sagte dem „MDR SACHSEN-ANHALT“, ihre Partei habe zwar den dritten Platz verteidigen können. Dennoch sei dies nur ein schwacher Trostpreis.
Denn die Verluste würden weh tun: Wir haben es nicht geschafft, als Linke Sachsen-Anhalt diesen Trend zu durchbrechen. Es waren die richtigen Themen auf die wir gesetzt haben und denen bleiben wir treu und denen sollten wir auch unbedingt bis zur Bundestagswahl treu bleiben."
Im Vorfeld der Wahl hatte Politologe Michael Kolkmann aus Halle gesagt, Studien würden zeigen, dass im Land insbesondere frühere Wähler der Partei Die Linke nun häufig zur AfD wechseln würden.
18:34 06.06.2021
SPD-Generalsekretär: „Gehen mit Scholz dennoch optimistisch in Bundestagswahl“
Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD, nahm im ZDF Stellung zum Wahlausgang:
In der Tat, das ist kein schönes Ergebnis. Wir hatten uns deutlich mehr erhofft in Sachsen-Anhalt. Spitzenkandidatin Katja Pähle hat die SPD neu aufgestellt, ein junges Team gebildet.
Nun müsse seine Partei das Ergebnis anerkennen. „Haseloff hatte in den letzten Wochen noch einmal deutlich zugelegt“ , sagte Klingbeil. „Dazu gratuliere ich ihm auch.“ Der CDU-Ministerpräsident habe eine Distanz zur AfD „hinbekommen. So erkläre ich mir diesen deutlichen Wahlsieg.“
Mit Blick auf die Bundestagswahl sagte der SPD-Politiker:
Das war nun eine Landtagswahl. In Rheinland-Pfalz hat die SPD ganz andere Ergebnisse gehabt. Das ist eine Wahl, die nichts zu sagen hat, was in 112 Tagen bei der Bundestagswahl ist. Wir haben mit Olaf Scholz den Kanzlerkandidaten, den sich die Menschen am besten im Kanzleramt vorstellen können, besagen Umfragen."
18:23 06.06.2021
Wahl-Sieger CDU: „Ein guter Tag“
„Es ist ein persönlicher Sieg von Ministerpräsident Reiner Haseloff", sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak vor wenigen Minuten im „ZDF“. Aber vor allem sei es „ein Sieg des ganzen CDU-Teams in Sachsen-Anhalt. Ein starker Kandidat und ein klares Profil der Mitte sowie Geschlossenheit.“ Das Land bleibe demnach stabil.
Heute ist ein guter Tag, so Ziemiak. Sei damit der früher von Sachsen-Anhalt favorisierte und später gegen Laschet gescheiterte Unions-Kandidat Markus Söder damit widerlegt", wollte der TV-Sender daraufhin wissen. Herr Haseloff und Armin Laschet haben gemeinsam Wahlkampf gemacht", antwortete der CDU-Generalsekretär.
Nun gelte es, den Schwung für die Bundestagswahl im September aus Magdeburg mitzunehmen.
18:18 06.06.2021
Baerbock: „Wir Grüne haben auf besseres Ergebnis gehofft“
Grünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kommentierte vor wenigen Minuten die Sachsen-Anhalt-Wahl auf einer Pressekonferenz. Die Zahlen seien noch zu frisch, um endgültig bewertet zu werden. Klar sei aber, dass Bündnis 90/Die Grünen zugelegt haben im Vergleich zur letzten Wahl vor fünf Jahren." Sie lobte den Wahlkampf der Grünen im Land.
Aber klar sei ebenso: Wir haben uns (vom Ergebnis her, Anm. d. Red.) mehr erhofft bei dieser Landtagswahl, gab Baerbock ehrlich zu.
Ihre Partei sei in der Magdeburger Kenia-Koalition „ein verlässlicher Partner“ an der Seite von CDU und SPD gewesen, betonte sie.
„Trotz vieler Konflikte. Aber Demokratie braucht die Bereitschaft, auch in schwierigen Zeiten Verantwortung zu übernehmen.“
18:14 06.06.2021
Wer regiert bald?: So sieht der neue Landtag von Sachsen-Anhalt aus
Die Sitzverteilung der Mandate im neuen Magdeburger Landtag sieht laut Medienprognose so aus: Die CDU kommt auf 32 Sitze, dahinter folgt die AfD mit 22 Sitzen. Die Linken konnten zehn Sitze für sich gewinnen. Sieben Mandate konnte die SPD erreichen und jeweils sechs die Grünen und die FDP.
Rein rechnerisch wäre die für eine Landesregierung nötige absolute Mehrheit von 42 Sitzen mit folgenden Koalitionen möglich:
Die derzeit amtierende Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grüne zählt insgesamt 45 Sitze und könnte damit theoretisch weiter im Land regieren.
Aber auch eine Deutschland-Koalition aus CDU, SPD und FDP wäre mit der gleichen Mandatsanzahl ebenso möglich.
Falls CDU, Grüne und FDP eine Jamaika-Koalition anstreben, wäre diese mit aktuell 44 Gesamt-Sitzen genauso denkbar.
18:07 06.06.2021
Erste Hochrechnungen: CDU 35 %, AfD 23 %, Linke 11 %, SPD 8 %
Die ersten, vorläufigen Hochrechnungen (laut „Forschungsgruppe Wahlen“) zu den Ergebnissen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sehen kurz nach Wahllokal-Schluss die CDU bei 35 Prozent. Dahinter folgt die AfD mit 23,5 Prozent. Auf Platz drei folgt die Linke mit 11 Prozent. Dahiner kommen die SPD (8 Prozent), FDP (7 Prozent) und Grüne (6 Prozent).
Alle weiteren Parteien kommen zusammen auf rund 9,5 Prozent und haben damit den Sprung ins Parlament nicht geschafft.
Laut Medien vor Ort werden in der Landeshauptstadt Magdeburg die meisten Wahl-Partys der Gewinner-Parteien „online und digital“ abgehalten aufgrund der Corona-Pandemie. Der TV-Sender „Phoenix“ vermutet allerdings „eine ausgelassene und angenehme“ Wahlfeier bei der FDP, die nach einigen Jahren Abstinenz wieder den Einzug ins Landesparlament geschafft hat.
17:50 06.06.2021
Landtagswahlen als „Test für CDU-Chef Laschet“
Nicht nur aufgrund des Rennens um Platz Eins zwischen Union und AfD gilt die Landtagswahl als „Stimmungstest für den neuen CDU-Chef Armin Laschet“. Das sagen aktuell Experten und Beobachter, wie jüngst auch der sachsen-anhaltinische Politikwissenschaftler Michael Kolkmann von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in einem Interview mit SNA klarstellte.
Die Sachsen-Anhalt-Wahl könnte auch bundespolitisch entscheidend sein. Wird die bisherige Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grüne fortgesetzt? Oder kommt es zur Jamaika-Regierung oder zur Deutschland-Koalition aus CDU, SPD und FDP? All diese Fragen könnten im September bei der nächsten Bundestagswahl auch für Berlin spannend werden. Der Magdeburger Landtag könnte dabei als Vorbild dienen, mutmaßen manche Beobachter.
17:24 06.06.2021
Politikwissenschaftler: „Wirtschaftliche Situation in Sachsen-Anhalt führt zu Desinteresse an Demokratie"
Sachsen-Anhalt gilt als Land, dessen Einwohner in Teilen „immer noch mit der Demokratie über 30 Jahre nach der Wiedervereinigung fremdeln“. Das sagte Politikwissenschaftler Thorsten Faas von der FU Berlin im TV-Sender „Phoenix“ am frühen Sonntagabend.
Das Bundesland sei ländlich und vom Strukturwandel geprägt.
„Da ist eine Menge Protest-Potenzial vorhanden.“
Dieses fange die AfD derzeit besser auf, als die Linke als die „eigentlich ostdeutsche“ Protest-Partei. Auch die ökonomischen Bedingungen im Land – unter anderem niedrigere Löhne im Vergleich und weniger Job-Möglichkeiten – tragen laut ihm zu dieser Entwicklung bei.
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