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EU-Botschafter: Moskau gefasst auf eventuelle neue Probleme nach Inbetriebnahme von Nord Stream 2

© SNA / Dmitri Lelchuk / Zur BilddatenbankСтроительство газопровода "Северный поток-2" в Германии
Строительство газопровода Северный поток-2 в Германии - SNA, 1920, 06.06.2021
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Der Westen könnte nach Ansicht des russischen EU-Botschafters Wladimir Tschischow gewisse Probleme schaffen, sobald die Pipeline Nord Stream 2 in Betrieb genommen worden ist.
Laut dem Diplomaten sind Moskau und die Nord Stream 2 AG auf eine solche Entwicklung vorbereitet.
„Wie ich denke, sind Moskau und der Betreiber der Gaspipeline – ein internationales Unternehmen, das nebenbei gesagt in der Schweiz ansässig ist, – auf eine solche Entwicklung gefasst“, sagte Tschischow in einer Livesendung des russischen Fernsehkanals „Rossija 1“.
Zuvor sagte der russische Präsident Wladimir Putin vor den Teilnehmern des Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums, dass die Rohrverlegung für den ersten Strang des Nord Stream 2 erfolgreich abgeschlossen sei und die Arbeit am zweiten Strang weitergehe.
Russlands Präsident Wladimir Putin beim St. Petersburger Wirtschaftsforum, 4. Juni 2021 - SNA, 1920, 04.06.2021
Erster Strang von Nord Stream 2 fertiggestellt – Putin
Das Projekt sieht den Bau von zwei Pipeline-Strängen mit einer Transportkapazität von insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr vor. Die Gasleitung soll von Russland nach Deutschland verlaufen. Die USA, die ihr verflüssigtes Erdgas nach Europa bringen wollen, sowie die Ukraine und etliche europäische Länder treten aktiv gegen das Nord Stream 2-Projekt auf.
Moskau hat wiederholt dazu aufgerufen, mit dem Politisieren der Situation aufzuhören, und darauf verwiesen, dass die Gasleitung nicht nur für Russland, sondern auch für die Europäische Union von Vorteil sei. Berlin hat ebenfalls für die Fertigstellung der Gaspipeline plädiert und einseitige exterritoriale Sanktionen der USA abgelehnt.
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