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Nach Kritik an falschen Angaben: Baerbock präzisiert Lebenslauf – Medien

© REUTERS / POOLKanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne)
Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) - SNA, 1920, 06.06.2021
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Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, hat laut Medienberichten in ihrem Lebenslauf im Internet ungenaue Angaben zu ihren Mitgliedschaften in Vereinen und Organisationen am Wochenende korrigieren lassen.
Zuvor hatte der „FAZ“-Journalist Philip Plickert auf Twitter kritisiert, dass „sich vier von zehn angeblichen Mitgliedschaften in ihrem CV als falsch erweisen“.
Baerbock hätte auf ihrer Webseite noch am Donnerstag unter anderem die Transatlantik-Stiftung German Marshall Fund und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR aufgeführt, berichteten Medien. Inzwischen sei die Seite geändert worden, die Überschrift laute statt „Mitgliedschaften“ nun „Beiräte, (Förder-)Mitgliedschaften, regelmäßige Unterstützung“.
Darunter werde jetzt ein Förderprogramm des German Marshall Fund genannt und die UNO-Flüchtlingshilfe als deutscher Partner des UNHCR. Beim ebenfalls bereits vorher aufgelisteten Europa/Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung werde nun vermerkt, dass Baerbock inzwischen ausgeschieden sei.
Ein Parteisprecher habe am Samstag mitgeteilt, Baerbock habe das Fellowship-Programm des Marshall Funds 2011 absolviert. Für die UNO-Flüchtlingshilfe spende sie seit 2013 regelmäßig. „Dieses wurde nun durch Ergänzung von Kategorien präzisiert.“ Über die Stellungnahme des Sprechers hat bereits die „Welt am Sonntag“ berichtet.
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Die Grünen-Kanzlerkandidatin war zuletzt wegen der Angaben zu ihren Studienleistungen kritisiert worden. In Bezug auf ihre Ausbildung verweist Baerbock inzwischen ausdrücklich darauf, dass sie ihr Studium der Politischen Wissenschaften an der Universität Hamburg lediglich mit dem Vordiplom beendet hat. Zuvor hatte sie nur die Studienzeit von 2000 bis 2004 genannt, ohne auf den Abschluss einzugehen. Im Nebenfach hat sie dort Öffentliches Recht studiert. Später hat sie nach den unveränderten Angaben auf ihrer Seite an der renommierten London School of Economics den Abschluss „Master of Laws“ erworben; eine Promotion in Völkerrecht hat sie nicht abgeschlossen.
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