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Unwetter im Westen Deutschlands: Starkregen fordert mindestens ein Todesopfer

© AP Photo / Michael ProbstStarkregen in Deutschland (Archivbild)
Starkregen in Deutschland (Archivbild) - SNA, 1920, 05.06.2021
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Die unwetterartigen Regenfälle im Westen Deutschlands haben am Freitagabend nach Polizeiangaben mindestens einem Menschen das Leben gekostet: In Stuttgart ist ein 65-jähriger Arbeiter auf einer Tunnelbaustelle gestorben. Es habe auch Verletzte gegeben. Hunderte Einsatzkräfte seien bei der Beseitigung der Folgen des Unwetters im Einsatz gewesen.
Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete, hatte der Regen einen unterirdisch verlaufenden Bach am Nachmittag stark anschwellen lassen. Das Wasser unterspülte ein Gerüst, riss es um und mehrere Arbeiter mit sich. Drei von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Der 65-Jährige sei tot geborgen worden.

Kind wurde vermutlich von Blitz getroffen

Wie es weiter heißt, stürzte in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt Düsseldorf ein Kind nach einem Blitzeinschlag mit seinem Fahrrad auf die Straße und wurde daraufhin von einem Auto erfasst.
Das zwölfjährige Mädchen, das laut Feuerwehr vermutlich einen Stromschlag erlitt, kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus.
Im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen rückten am Freitagabend Hunderte Einsatzkräfte wegen der Unwetter aus.
Ein Großteil der rund 430 Einsätze habe sich im Stadtgebiet Hennef ereignet, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zahlreiche Keller seien vollgelaufen und Hänge abgerutscht. Es sei „massiv“ Feuerwehr im Einsatz.

Mehr als 500 Einsätze in Köln

Auch in Köln kam es zu mehr als 500 Einsätzen wegen der Unwetter. Betroffen war laut Feuerwehr vor allem der Norden der Stadt. Unter anderem geriet ein Dachstuhl nach einem Blitzeinschlag in Brand. Das Feuer konnte aber unter Kontrolle gebracht werden. Verletzte gab es nicht.
In Hessen, genauer im Hochtaunuskreis, sah es ähnlich aus. Dort kam es am Freitag zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr. Vor allem im Raum Neu-Anspach seien Straßen überflutet worden und Keller vollgelaufen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr-Leitstelle des Hochtaunuskreises.
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