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Gemeinsame Venus-Erforschung: Nasa zeigt sich offen für Gespräche mit Russland

© AFP 2021 / ETHAN MILLERDas Nasa-Logo
Das Nasa-Logo - SNA, 1920, 05.06.2021
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Die US-Weltraumorganisation Nasa hat sich bereit gezeigt, Pläne zur weiteren Erforschung der Venus mit Russland zu besprechen.
„Wir hatten einen großartigen Meinungsaustausch über die Bestimmung gemeinsamer Ziele für ‚Venera-D‘, und wir begrüßen zukünftige Möglichkeiten für weitere Besprechungen der Pläne in Bezug auf die Venus durch unsere Experten“, sagte eine Sprecherin der Nasa gegenüber SNA.
„Venera-D“ ist eine russische Mission für die Erforschung der Venus. Mitte Mai hatte die russische Weltraumorganisation Roskosmos mit dem Raumfahrtunternehmen NPO Lawotschkin einen Vertrag zur Entwicklung einer gleichnamigen Raumsonde neuer Generation geschlossen, die 2029 starten soll.
Die Nasa habe in den letzten Jahren daran gearbeitet, Bereiche von gemeinsamem Interesse bei der Planetenforschung festzustellen, insbesondere im Hinblick auf die Venus, betonte die Nasa-Sprecherin.
„Mit der am vergangenen Mittwoch erfolgten Ankündigung von zwei neuen Venus-Missionen, die Ende dieses Jahrzehnts starten sollten, freuen wir uns sehr, in eine neue Ära der Erforschung eines Planeten einzutreten, an dem wir ein gemeinsames Interesse haben“, sagte sie.
Diese Woche hatte der neue Nasa-Administrator, Bill Nelson, angekündigt, die US-Raumfahrtbehörde bereite zwei Venus-Forschungsmissionen vor: So soll die Raumsonde „Davinchi+“ die Atmosphäre des Planeten untersuchen, während der Satellit „Veritas“ die Venus-Oberfläche kartieren soll.
Vor diesem Hintergrund ließ der Chef von Roskosmos, Dmitri Rogosin, am Freitag verkünden, die Teilnahme von US-Forschern an der russischen Venus-Mission sei nicht ausgeschlossen.
Venus (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.05.2021
Radio-Signal in der Venus-Atmosphäre – Audioaufnahme
Das Projekt „Venera-D“ war seit 2013 – mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 2014 – als eine gemeinsame US-russische Mission entwickelt worden. Später gab Roskosmos jedoch bekannt, „Venera-D“ werde ein nationales Projekt mit möglicher Beteiligung ausländischer Partner sein.
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